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Frank Albers - Online Business-Coach


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Erfolgreicher durch Computerspiele – Geht das?

Erfolgreicher durch Computerspiele – Geht das?

Erfolgreicher durch Computerspiele – Geht das?
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Erfolgreicher durch Computerspiele – Geht das?

 

Studien die belegen, dass Computerspiele gut für das Gehirn sind, sind fast schon ein alter Hut. Doch was bedeutet das? Kann es sich sogar positiv auf die Karriere und das Berufsleben auswirken, wenn man in der Freizeit Computerspiele spielt und wenn ja, welche Spiele sind förderlich und welche möglicherweise sogar schädlich? Diesen Fragen sind wir nachgegangen und zu teilweise erstaunlichen Ergebnissen gekommen, die wahrscheinlich für jeden der geschätzt 34,1 Millionen Computer- und Videospieler in Deutschland interessant sind.

Spielen ist Zeitverschwendung – oder doch nicht?

Wie ich in meinem Artikel über Aufschieberitis bereits erwähnte, kann es zu überraschenden Erkenntnissen führen, über den Tellerrand hinaus zu schauen. So muss eine vermeintlich schlechte Angewohnheit wie das Spielen nicht per se etwas schlechtes sein, sondern kann sogar dazu genutzt werden, gezielt die Dinge noch weiter zu fördern, die einem letztendlich den Weg zu weiterem Erfolg ebnen. Insbesondere wenn man Spiele spielt, in denen man selbst gut genug ist, um Erfolgserlebnisse zu erzielen, kann alleine dieser Umstand bereits einen entscheidenden Teil zur Steigerung des Erfolgsbewusstseins beitragen, was wiederum ein Faktor ist, um selbst auch außerhalb des Spiels erfolgreich zu sein, wie das Erfolg Magazin im Oktober 2017 berichtete.

Nun ist sicherlich nicht jedes Spiel geeignet, positive Effekte zu erzielen. Außerdem ist auch nicht jeder positive Effekt aus einem Spiel letztendlich auch für die Karriere hilfreich. Um einen tieferen Einblick zu gewinnen, sollte daher zunächst einmal genauer betrachtet werden, welche Erfolgsfaktoren für die Karriere wichtig sind.

Was es braucht, um im Berufsleben erfolg zu haben

Hierzu gibt es zahlreiche Studien, die verschiedene Erfolgsfaktoren auszumachen scheinen, die als Indikator für Jobchancen dienen können. Liest man viele Studien quer, stellt man fest, dass einige Faktoren herausstechen, die besonders häufig genannt werden. Dazu gehört zum einen der Optimismus, wie Daniel Rettig von wiwo.de schon 2011 zusammenfasste, denn eine optimistische Einstellung gegenüber der Karriere wird sich immer positiv auswirken, das steht außer Frage und ist auch in Studien bestätigt worden.

Des Weiteren finden sich häufig berufliche und persönliche Ambitionen unter den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Ziele dürfen ruhig größer ausfallen und hier spielen weitere Faktoren wie ein gesundes Selbstbewusstsein, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit mit hinein. Zweifelsfrei sind dies ebenfalls herausragende Eigenschaften für beruflichen Erfolg, wie Frank Albers in seinem Artikel bereits feststellte.

Außerdem sollte man in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass insbesondere in der heutigen dynamischen und immer schneller werdenden Gesellschaft Geduld eine wichtige Tugend ist. Denn nichts kommt unmittelbar und sofort. Geduldige, strategische Überlegungen über Konsequenzen und Handlungen sind ein entscheidender Vorteil für gute Entscheidungen.

Natürlich gibt es darüber hinaus noch weitere wichtige Eigenschaften wie beispielsweise Kreativität, Talent, Emphatie oder Disziplin, um nur einige zu nennen. Aber wenn man die drei Kernaspekte Optimismus, Ambitionen und Geduld für sich betrachtet und als wichtig anerkennt, kann man sich die Frage stellen, wie man solche Eigenschaften gezielt schulen kann. Insbesondere als leidenschaftlicher Computerspieler stellt sich dann unweigerlich die Frage: Kann ein Spiel meine Geduld / mein Selbstbewusstsein / meinen Optimismus fördern und schulen?

Computerspiele als Gehirnjogging

Gaming

Keine Frage, primär spielt der Durchschnittsspieler Computerspiele, weil es Spaß macht und als Zeitvertreib dient. Die Tatsache, dass 54% der PC-Spieler Geld für dieses Hobby ausgeben zeigt aber auch, dass es für viele mehr ist, als einfach nur ein Mittel zum Überbrücken von Zeit. Außerdem belegen zahlreiche Studien, dass das Spielen auch einen positiven Effekt haben kann. Welcher das ist und welche Spiele tatsächlich geeignet sind und das Potenzial haben, die persönlichen Eigenschaften und kognitiven Fähigkeiten positiv zu beeinflussen, möchten wir Euch hier kurz zusammenfassen.

Fangen wir mit der Sparte der Strategiespiele an. Studien belegen, dass diese Art von Spielen das Gehirn flexibler macht und damit das strategische Denken verbessert. So fanden Forscher der Queen Mary Universität in London heraus, dass Strategiespieler im Vergleich zu nicht-Spielern deutlich besser in psychologischen Tests abschnitten und schneller bei kognitiven Flexibilitätsaufgaben reagieren konnten. Dies bedeutet einerseits, dass die Fähigkeit des Gehirns verbessert wird, umdenken zu können, sich neuen Situationen anzupassen und auf den richtigen Moment zu warten – also geduldig und gleichzeitig zielstrebig zu sein. Dass dies so ist, erklärt sich gewissermaßen von selbst, wenn man sich klar macht, dass es in einem Strategiespiel eben genau darauf ankommt. Das Gehirn trainiert, auf verschiedene Situationen flexibel zu reagieren und entsprechend schnell umzudenken und gleichzeitig optimistisch zu bleiben, dass das Ziel – auf welchem Wege auch immer – erreicht werden kann.

Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um komplexe Strategiespiele wie Starcraft (Blizzards Starcraft 2 wurde 2010 innerhalb von 4 Wochen über 3 Millionen Mal verkauft) handeln, sondern auch ein verhältnismäßig einfaches Strategiespiel wie Black Jack kann bereits komplexe Denkmechanismen im Gehirn auslösen, wenn es darum geht, schnelle strategische Probleme zu lösen. So muss der Zeitpunkt für bestimmte Entscheidungen wie ein Surrender, ein Split oder eine Verdopplung wohl gewählt sein. Dabei haben sowohl falsche als auch richtige Entscheidungen oder das Retten aus aussichtslosen Spielsituationen einen positiven Effekt auf die komplexen Entscheidungsfindungsprozesse im Gehirn.

Betrachtet man ein anderes Genre wie beispielsweise Shooter, dann kommen Studien zu ähnlichen Ergebnissen, denn auch hier muss das Gehirn Höchstleistungen vollbringen, um im Spiel erfolgreich zu sein. Da es in Shootern primär darum geht, die Bewegungen zu koordinieren und sich innerhalb einer vorgegebenen 3D-Spielwelt zu bewegen, kann sich das Spielen solcher Spiele entsprechend auch positiv auf die räumliche Wahrnehmung im echten Leben auswirken. Gleichzeitig sind aber je nach Spiel auch strategische Aspekte gefragt, denn es muss reagiert, abgewartet und geplant werden, sodass sich auch aus dem häufig verteufelten Genre äußerst positive Aspekte ergeben können. Allerdings gilt dies primär für Shooter wie Counter-Strik oder auch Battlefield & Co., denn Shooter, bei denen die Brutalität im Vordergrund steht und es ausschließlich um Gemetzel geht, erzielen das genaue Gegenteil, wie aus einer in den USA veröffentlichten Studie hervorgeht. Forscher der Universität von Indiana untersuchten 44 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren und fanden heraus, dass das Spielen äußerst brutaler Spiele die Raktionen in den Zonen des Gehirns verringert, die für logisches Denken und Selbstkontrolle zuständig sind.

Je strategischer das Spiel, desto größer der Effekt auf strategisches Denken?

Schach

Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass ein Profi-Schachspieler automatisch auch außerhalb des Schachbretts strategischer vorgeht (Übrigens: Laut James Mason können bei einer Partie Schach nach nur 10 Zügen bereits über 169 Quadrilliarden verschiedene Stellungen entstehen. Vgl. „Principles of Chess“ aus dem Jahr 1893). Auch hilft Memory-Spielen nicht automatisch dabei, sich berufliche Sachverhalte oder Vokabeln besser merken zu können. Die Transfereffekte sind laut Lutz Jäncke von der Universität Zürich deutlich kleiner, wie die Welt in einem Artikel berichtete. Besonders stark sind sie aber dort, wo sich der Spieler in einer bestimmten Defizit-Situation befindet. Dies ist ein entscheidender Punkt. So kann ein ohnehin strategisch denkender Mensch seine strategische Denkfähigkeit nur bedingt durch Spiele verbessern. Ein von Selbstzweifeln geplagter Mensch kann jedoch durch Misserfolge und erneute Anläufe und Erfolge durchaus seine optimistische Grundeinstellung verbessern und das Selbstwertgefühl steigern.

Es kann helfen, mit Misserfolgen und Rückschlägen im Berufsleben besser zurecht zu kommen und wieder nach vorne zu schauen, wenn man ähnliche Situationen am PC oder der Spielkonsole schon einmal simuliert hat.

Maßvoll ist das Zauberwort

So positiv die Effekte von Strategiespielen, Simulationen und sogar Shooter-Spielen auch sein mögen, Dr. Siegfried Lehrl, akademischer Direktor der psychiatrischen Klinik-Universität Erlangen-Nürnberg fand heraus, dass nicht alle Spiele als kognitive Förderer in Betracht kommen und dass nur ein maßvolles Spielen zu den positiven Übertragungen in den Alltag beiträgt. Denn wer täglich viele Stunden allein am Computer spielt, vereinsamt nicht nur, sondern verliert auch gänzlich den Bezug zur Realität, da sich das Gehirn umstellt. Dadurch kann keine Querverbindung mehr hergestellt werden und man verliert sich gewissermaßen im Spiel. Über die Empfehlung der Spielzeiten und dem maximal empfohlenen Medienkonsum pro Tag gibt es verschiedene Meinungen. Im Schnitt spielten im Jahr 2014 Jugendliche zwischen 13 – 15 laut T-Online 100 Minuten am Tag, also mehr als 1,5 Stunden. Bei den 18-jährigen Jungs sind es bereits 122 Minuten, bei den Mädchen hingegen nur 82 Minuten. Wichtiger als die reine Spielzeit ist die Ausgleichszeit und dass keine Entzugserscheinungen entstehen, wenn man mal ein paar Tage vom Rechner oder dem Smartphone weg ist.

Grundsätzlich gilt, dass Lerneffekte, die die Bewältigung des Alltags und des Berufslebens positiv beeinflussen, nur dann eintreten können, wenn die Umsetzung stimmt und der Umgang maßvoll bleibt.

Fazit

Butterfly Effekt

Spiele können dazu beitragen, das Gehirn flexibler und leistungsfähiger zu machen und haben laut verschiedener Studien einen positiven Einfluss auf das Gehirn. Es lassen sich durch Computerspiele wichtige Eigenschaften trainieren, die auch im Berufsleben eine Rolle spielen. Allerdings bewirken sie auch keine Wunder und machen nur dann Sinn, wenn der Umgang maßvoll ist. Stimmen die Rahmenbedingungen und möchte man ein bestimmtes Defizit ein wenig ausgleichen, kann das Gehirn durchaus einen Lerneffekt aus den Spielen ziehen.

Insbesondere Strategiespiele machen etwa 30% des Umsatzes in Deutschland aus und haben das Potenzial, dem Gehirn auf die Sprünge zu helfen, die logischen Denkprozesse anzukurbeln und kognitive Fähigkeiten zu verbessern. Dies kann die Selbstorganisation verbessern, was für viele Berufszweige sehr hilfreich sein kann. Nicht zu vergessen ist auch der Faktor Geduld. Insbesondere die ungeduldigen unter uns können von Spielen profitieren, bei denen ein gesundes Maß an Geduld gefordert ist, um zum Ziel zu gelangen. Der daraus resultierende Belohnungseffekt im Gehirn kann sehr positive Auswirkungen haben und die Ungeduld verringern.

 

 

Bildnachweis: Alle Bilder www.pixabay.com

Erfolgreich mit Selbstbewusstsein

Erfolgreich mit Selbstbewusstsein

Erfolgreich mit Selbstbewusstsein
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Erfolgreich mit Selbstbewusstsein

Erfolglosigkeit erzeugt Stress – mangelndes Selbstbewusstsein auch. Erfolg ohne Selbstbewusstsein ist fast unmöglich.

Hast du nicht auch manchmal das Gefühl., dass du eigentlich viel mehr Erfolg verdient hast, als du tatsächlich hast? Dabei plagen Dich bei allem was Du tust Selbstzweifel. Ein Teufelskreis.

  • Der Chef hat dich mit einer Analyse der Verkaufszahlen des letzten Quartals beauftragt. Dein Ergebnis sollst Du beim monatlichen Gebietsleiter-Meeting vorstellen. Dir wird schon schlecht, wenn Du nur daran denkst. Schweißnasse Hände. Stress pur.
  • Oder möglicherweise träumst du davon, als Solopreneur mit deinem eigenen Online-Business erfolgreich zu werden. Aber du bist total unsicher, ob Du in deinem Bereich kompetent genug bist. Es gibt doch schon so viele Trainer und Coaches, die schon lange in genau Deiner Nische Fuß gefasst haben. Wer hat da schon auf einen Online-Frischling wie Dich gewartet? Die halten auch alle Live-Webinare. Du müsstest vor sehr vielen Leuten deine Expertise unter Beweis stellen. Dein Herz rast schon allein bei der Vorstellung. Dein Körper reagiert mit Stress.

Mangelndes Selbstbewusstsein ist in der heutigen Zeit bei Weitem nicht der einzige Stressauslöser. Aber, es ist bestimmt einer der häufigsten Gründe für Misserfolge in der Karriere oder im Business. Die wenigsten von uns sind als Verkäufer oder Rampensau geboren. Viele von uns – mich eingeschlossen – sind eher introvertiert und zurückhaltend. Hätte mir vor zwei Jahren jemand gesagt, dass ich in Kürze einen eigenen Podcast über Selbstmanagement veröffentlichen werde und mit meinem Trello-Video-Kurs einen der erfolgreichsten Onlinekurse zum Thema Selbstmanagement und To-Do-Listen herausbringe (aktuell ca. 460 erfolgreiche Teilnehmer), dem hätte ich einen Vogel gezeigt. Passives Einkommen durch Onlinekurse? Ja, nee, is klar.

Aber, wenn ich eines gelernt habe, dann, wie wichtig es ist, sich ständig weiter zu entwickeln und permanent über den eigenen Tellerrand zu schauen. Desto mehr man dies beherzigt und seine Komfortzone möglichst oft verlässt, desto mehr Selbstvertrauen erlangt man. Schließlich profitiert man von der Erfahrung, häufig kleine Erfolge feiern zu können. Dies führt fast zwangsläufig zu mehr Selbstbewusstsein.

 

Aber dies ist nur ein Beispiel dafür, wie man effektives Stressmanagement anwenden kann. Falls Stress für dich ein Thema sein sollte, dann habe ich noch einen Buchtipp für Dich:

 

Buchtipp 1: Stressmanagement. Hier erfährst Du, welcher Stresstyp Du bist und lernst in sieben Trainingseinheiten für effizientes Stressmanagement, wie Du am bestem mit Stress umgehst bzw. es gar nicht zu Stress kommen lässt.

 

Ein anderes Mittel, dein Selbstbewusstsein zu verbessern und erfolgreicher zu werden:

  • Vergleiche Dich mit anderen!

Ich höre schon die Aufschreie: „Nein, mach´ das bloß nicht. Immer wieder höre ich, man solle sich nicht mit anderen vergleichen. Man würde sich dann immer klein und minderwertig fühlen, weil es so scheinen würde, als hätten alle mehr Erfolg und Ahnung, als man selbst. Das kann ich so nicht bestätigen.

Schon vor dem Start meines Online-Business habe ich an vielen kostenlosen Webinare teilgenommen und natürlich auch kostenpflichtige Onlinekurse absolviert. Zum einen habe ich mir so die notwendigen Kenntnisse in Bezug auf Online-Tools und Online-Marketing angeeignet, zum anderen war das auch meine Konkurrenzanalyse. Und bei der Analyse der Mitbewerber wurde mir deutlich, dass viele davon gar nicht mehr Fachkenntnisse oder bessere didaktische Fähigkeiten hatten – Sie hatten einfach nur weniger Selbstzweifel und die größere Klappe.

Also nochmal:

  • Vergleiche dich ruhig mit anderen (andere kochen auch nur mit Wasser)
  • Lerne aus dem, was Deine Kollegen oder Mitbewerber gut machen (bleib´ dabei authentisch, ohne Sie zu kopieren)
  • Lerne noch mehr aus den Fehlern die andere machen (dadurch wirst du besser als sie).

 

Buchtipp 2: Erfolgreich mit Selbstbewusstsein

 

Der Mensch neigt dazu, Dinge zu vergessen. Schlimme Dinge im Laufe der Zeit zu vergessen oder als nicht mehr so schlimm zu empfinden ist eine Schutzfunktion. Leider geraten aber auch schöne Dinge wie z.B. unsere Erfolge in Vergessenheit.

Hierbei leistet ein Erfolgstagebuch gute Dienste. Am besten, Du schreibst jedes Tag etwas Positives auf:

  • B. was an diesem Tag besonders schon war
  • was Du an diesem Tag gelernt hast (neue Erfahrungen, neue Kenntnisse, die du erlangt hast)
  • wenn sich dein Buch oder Online-Kurs besonders gut verkauft hat
  • welchen besonderen Menschen du heute kennen lernen durftest
  • wenn du deine persönliche Bestzeit gelaufen bist
  • wenn du auf einen Blogartikel besonders stolz bist
  • welches wertvolle Buch Du gelesen hast

 

Fazit:

Erfolg und Selbstvertrauen gehen oft Hand in Hand. Das Eine bedingt das Andere. Hat man beides nicht, kann es alleine oft schwierig sein, den Teufelskreis zu verlassen. Ratgeber (siehe Buchtipps weiter oben) können Dir dabei helfen Stress gezielt ab und Selbstvertrauen aufzubauen. Auf Basis deines Buch-Coachings oder als auch Alternative kann professionelles 1:1 – Selbstmanagement-Coaching Dich auf einen neuen Erfolgslevel heben – damit Du den Erfolg hast, den Du verdienst.

 

Bildnachweis: unsplash.com | Urheber: John Mark Kuznietsov

Aufschieberitis – Dein Ziel. Dein Plan. Dein Ding.

Aufschieberitis – Dein Ziel. Dein Plan. Dein Ding.

Aufschieberitis – Dein Ziel. Dein Plan. Dein Ding.
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Aufschieberitis – Dein Ziel. Dein Plan. Dein Ding. (Gastbeitrag)

Du hast schon tausendmal gehört, dass Aufschieberitis eine schlechte Angewohnheit ist? Die Tipps gegen´s  Prokrastinieren kannst du im Schlaf aufsagen? Und trotzdem weißt du nicht so richtig, wo dein Problem liegt? Die meisten Tricks, um unliebsame Tätigkeiten nicht länger vor sich herzuschieben, bekämpfen nur die Symptome. Wir wollen dir zeigen, wie du die Aufschieberitis bei der Wurzel packst.

Wer Tätigkeiten auf die lange Bank schiebt, gilt als faul und unorganisiert. Doch in den meisten Fällen steckt er oder sie nur im falschen Leben. Tief drinnen weißt du gar nicht, warum bestimmte Aufgaben dir Schwierigkeiten bereiten oder warum du sie überhaupt abarbeiten solltest. Dahinter stecken häufig Selbstzweifel. Um herauszufinden, was dich wirklich umtreibt, kannst du dir folgende Frage stellen:

Stört es mich selbst, dass ich immer erst fünf Minuten vor dem Besuch meiner Mutter die Wohnung sauge, oder stört es meine Freundin, die so kurz vor knapp immer die Nerven verliert, wenn noch nicht alles blitzt? Denke die häufigsten Beispiele durch, bei denen du im Alltag in Stress und Zweifel gerätst und analysiere, wie du wirklich darüber denkst. Wenn du keinen Gedanken ans Saugen verschwendest und danach auch schon wieder vergessen hast, dass es überhaupt passiert ist, dann akzeptiere dich. Manche brauchen Druck, um in die Puschen zu kommen, andere können mit Stress einfach nicht umgehen. Wenn du damit klar kommst, dann schließe Frieden mit dir. In diesem Fall bist du nämlich niemand, der aufschiebt. Du bist nur jemand, der in den Augen anderer aufschiebt. Von diesen Anforderungen solltest du dich befreien. Jeder Mensch tickt anders, akzeptiere deine Art und die der anderen, dann steigt deine Lebensqualität und deine Selbstzweifel werden leiser.

Wenn du allerdings selbst genervt bist von deinem Verhalten und schon Tage vorher daran denken musst, was zu tun ist und wann, dann solltest du das Problem anerkennen und der Sache auf den Grund gehen. Wenn dich deine Planungs- und Strukturlosigkeit belasten, dann hat das eine Ursache.

Ein Mangel an Disziplin, die Angst vor dem, was danach kommt und der Wunsch, auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, lässt die Aufschieberitis erst zu einem wirklichen Problem werden. Der Knackpunkt liegt in der eigenen Psyche:

 

  1. Blicke in den Spiegel. Wen siehst du? Wer bist du? Was sind deine Wünsche und Träume? Welche Erwartungen haben die anderen an dich? Wenn dir das schwer fällt, stelle dir vor, du wärst auf deiner Beerdigung und müsstest deinen eigenen Nachruf verlesen. Was würde dort stehen? Du kannst auch die Perspektive wechseln und immer jemand anderen den Nachruf schreiben lassen. Finde heraus, wer dich am besten beschreibt, womit kannst du dich identifizieren?
  2. Welche Werte verfolgst du? Schreibe auf, welche Charaktereigenschaften dich auszeichnen. Das können Pünktlichkeit, Loyalität oder Aufrichtigkeit sein.
  1. Liste die Tätigkeiten auf, die dich ausmachen und glücklich machen. Wieviel Zeit und Energie fordern sie von dir? Wenn du es einfach nicht schaffst, für eine Prüfung zu lernen, frage dich, ob sie überhaupt zu dem Abschluss führt, den du haben möchtest. Stelle deinen Lebensweg in Frage!
  2. Suche dir drei Tätigkeiten aus, in die du zukünftig investieren willst. Fordere und fördere dich. Tauche tief ein in dein Fach und begeistere dich neu. Oder wage den Wechsel und tue das, was du wirklich willst.
  3. Alle anderen Tätigkeiten stellst du zurück oder lässt diese fallen. Du wirst sie nicht vermissen und die gewonnene Zeit besser nutzen.
  4. Probiere verschiedene Zeitmanagement-Methoden aus, um das Modell zu finden, dass zu deiner Persönlichkeit passt.
  5. Nimm dir in regelmäßigen Abständen Zeit, dich zu prüfen. Gehst du noch den Weg deiner Wünsche? Oder bleibt die Motivation wieder aus? Prokrastinierst du? Vielleicht kannst du dich nie dazu motivieren, zu lesen, weil Krimi einfach nicht dein Genre ist? Schau über den Tellerrand und du wirst mit Sicherheit vieles entdecken, was wie für dich gemacht ist.
  6. Etabliere dich und deine Ideen und Ziele in deinem Umfeld. Umgib dich mit Menschen, die dich akzeptieren und dir wohl tun.
  7. Beziehe andere ein. Sei ehrlich, wenn du gefragt wirst, wie es dir geht. Diese Rückfrage erinnert dich daran, konstant zu prüfen, ob du auf dem für dich richtigen Weg bist. Und bei Schlecht-Wetter-Laune hilft die Frage eines Freundes („Und, schon laufen gewesen heute?“) die erste Hürde fürs Loslegen zu nehmen.
  8. Lass dir vom Profi helfen: Erfolgscoach Daniel Hoch hilft immer, wenn alles andere noch nicht geholfen hat.

Diese Liste kann immer wieder dabei helfen, dich neu zu justieren. Reflexion ist keine Zeitverschwendung. Lieber jeden Kilometer hundert Schritte rückwärts, als ein Leben lang in die falsche Richtung zu laufen.

Wir hoffen, dass du mit Hilfe dieses Artikels schon schlauer geworden bist, und das leidige Thema endlich abhaken kannst. Wenn du allerdings noch mehr Hilfe benötigst, haben wir hier das richtige für dich:

https://www.danielhoch.com/produkt/aufschieberitis-die-volkskrankheit-nr-1-paperback/

https://www.danielhoch.com/telefoncoaching/

Liebe Grüße

Daniel

 

 

 

Bildnachweis: Lizenz via danielhoch.com

Alltag mit Aufkleber gestalten

Alltag mit Aufkleber gestalten

Alltag mit Aufkleber gestalten
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Alltag mit Aufkleber gestalten

Sie können sich nicht merken, in welchem Behälter das Salz und in welchem Behälter der Zucker ist? Sie wollen Ordnung schaffen, wissen aber nicht wie? Wir haben hier die passende Lösung für Sie. Denn jeder kennt das Problem. Man sucht nur ganz schnell was, findet aber nie das, was man wirklich braucht. Es werden alle Kisten nacheinander geöffnet und man starrt in den Inhalt. Dauert dies zu lang, kann es durchaus zu Frustration führen.

Wir wollen es Ihnen ermöglichen, einen guten Start in den Tag zu haben und auch bei stressigen Situationen nicht den Kopf zu verlieren. Ärger und Frustration sind an solchen Tagen nämlich vorprogrammiert. Mit unseren kleinen Tipps können Sie bereits die häufigsten Ursachen beseitigen und Ihnen selbst einen entspannten Tag bescheren. Aufkleber sind nämlich nicht nur bei Unternehmen sehr beliebt. Auch an alltäglichen Situationen zu Hause können Sie einen echten Mehrwert bieten. Neben Werbung kann man diese kleinen effektiven Mittel auch für zu Hause verwenden. Makel gibt es überall, doch sollten Menschen, die vielleicht neu in der Umgebung sind, auf diese Makel aufmerksam gemacht werden. Verwenden Sie deshalb Hinweisaufkleber und helfen Sie so Ihren Mitmenschen. Denn gegenüber Sticker haben Aufkleber den Vorteil eines besseren Halts. Das Schild kann also weder abfallen, noch einfach abgerissen werden. Sie sind Teetrinker und besitzen einen ganzen Schrank voller Tee?

Machen Sie sich das Leben einfacher und bekleben Sie Ihre Dosen mit den jeweiligen Sorten. Langes Suchen wird verhindert und ein ordentlicher Schrank, an dem sich auch Ihre Mitmenschen bedienen können, ist somit garantiert. Gehören Sie zu den Menschen, die auch heutzutage noch gern Getränke selber machen? Frischer Apfelsaft zur Erfrischung im Sommer oder warmer Holundersaft für die kalten Jahreszeiten. Mithilfe von Flaschenetiketten wissen auch Ihre Kinder, welchen Saft Sie im Kühlschrank finden und können ebenfalls mithilfe eines Datums feststellen, ob der besagte Saft noch gut ist. Mit Aufklebern schaffen Sie mehr Ordnung und erleichtern Sie sich selbst und Ihren Mitmenschen das Leben. Dies sind nur einige wenige Beispiele. Natürliche können Sie auch selbst Ihre Gedanken spielen lassen und finden schnell die passenden Lösungen für Ihr Zuhause.

Aber auch im Büro lassen sich diese Methoden perfekt umsetzen. Reden Sie mit Ihren Kollegen und entscheiden Sie zusammen, wie Sie sich Ihren Arbeitsalltag vereinfachen können. Holen Sie sich dazu Anregungen! Aufkleber rund drucken können Sie ebenso schnell und einfach. Variation ist somit garantiert und die Aufkleber sind nicht nur nützlich, sondern haben auch noch ein schickes Design. Informieren Sie sich jetzt!

 

Bildnachweis :pexels.com | #159195

 

 

Vom Planen ins Handeln kommen

Vom Planen ins Handeln kommen

Vom Planen ins Handeln kommen
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Vom Planen ins Handeln kommen

Manchmal ist das Leben wie ein Kartenspiel – du musst mit den Karten spielen, die du bekommst. Diese Phrase, wie auch viele andere Phrasen, passen genauso gut in einen geschäftlichen Kontext. Manchmal musst du auch im Business mit dem Arbeiten, was du gerade zur Verfügung hast. Das wird natürlich einfacher, wenn du gut auf solche Situationen vorbereitet bist, wenn du gut geplant hast.

Da liegt allerdings auch schon ein großes Missverständnis. Denn du kannst du nicht alles planen. Und vor allem kommst du nur mit Planung auch nicht voran.

Es ist wie immer die Mischung, die es macht.

In meinem heutigen Beitrag beschäftige ich mich mit dem Zuviel an Planung, dem leider viele von uns immer wieder zum Opfer fallen.

Du kennst das bestimmt: Du sitzt an deinem neuesten Projekt und bereitest die letzten Schritte für den Launch vor. Du planst diesen Moment seit Wochen und immer fällt dir noch etwas Neues ein. Hier noch ein Feature einbauen, da noch eine Schriftart ändern. Immer kommt von irgendwo her noch eine Kleinigkeit, die du unbedingt mit einplanen musst.

So hat sich dein Launch schon dreimal verschoben. Das macht aber nichts, denn du sitzt ja nicht untätig herum, sondern arbeitest aktiv an deinem Projekt.

An dieser Stelle muss ich dir die unangenehme Wahrheit sagen: Das tust du nicht!

Du sitzt vielleicht an deinem Projekt, vielleicht arbeitest du sogar daran. Aber das ist keine Arbeit, die Früchte trägt. Du arbeitest nicht, du planst. Arbeit wäre die Umsetzung deines Plans. Du aber planst nur immer weiter.

Ich kenne diese Problematik, ich habe selber damit zu kämpfen gehabt.

Häufig hat mich die Planungswut überrollt, wenn ich eigentlich an meinem Blog arbeiten sollte. Bei der Recherche habe ich einen Artikel gelesen und plötzlich hatte ich wieder eine Idee für einen neuen Artikel.

Grundsätzlich ist das sehr schön, denn so bekomme ich immer wieder neue Ideen. Ich habe mich dann aber immer auch sofort in das neue Thema gestürzt und eine ganze Produktreihe darum geplant. Die alte, ursprüngliche Idee blieb dann auf der Strecke.

Die Neue aber auch irgendwann. Meistens dann, wenn wieder eine noch neuere Idee hinzu kam.

Auf diese Weise wird Planung kein sinnvoller Bestandteil eines Arbeitsprozesses, sondern ein Mittel für sich. Ein Mittel, um sich vom eigentlichen Arbeiten abzuhalten.

Dieses Problem lauert besonders an einer Stelle, wo wir es eigentlich nicht vermuten: bei Treffen mit anderen Unternehmern oder Freunden. Du kennst bestimmt diese Treffen, bei denen ihr euch austauscht und über Fortschritte und Ideen für das nächste oder aktuelle Projekt sprecht. Einige machen das innerhalb ihrer Mastermind-Gruppen, andere gehen zu Unternehmer- oder Gründer treffen. Dort wird dann viel gesprochen und ihr erörtert viele Möglichkeiten, um Fortschritte im Business zu erreichen.

Diese Treffen sind Gold wert. Ich konnte dort schon viele tolle Ideen mitnehmen, die mein Business deutlich voran gebracht haben.

Die Gefahr liegt leider darin, dass du nach so einem Treffen wieder viel zu viele neue Ideen mit in dein Projekt einplanen willst.

Ich empfehle dir deshalb: Notiere dir alles, worüber gesprochen wurde. Aber wähle am nächsten Tag mit Bedacht aus, was dich wirklich in dem Moment weiterbringt und was nur ein netter Zusatz ist, der aber noch warten kann.

Nach viel und intensiver Planung musst du irgendwann auch ins Handeln kommen. Das ist leichter gesagt als getan, denn wo sollst du anfangen?

Ich sage dir:

Der Spaß an der Tätigkeit wird beim Tun kommen.

Der Schritt ins Handeln ist an sich eigentlich simpel. Bevor du abends ins Bett gehst, beendest du deine Planung. Dabei ist es zweitrangig, ob du wirklich fertig bist. Nach mehreren Wochen am Reißbrett wirst du mit Sicherheit irgendetwas Brauchbares produziert haben. Dann legst du vor dem Schlafen gedanklich den Schalter um. Du kannst dir auch gerne vorsagen: Ich habe gut geplant, morgen setze ich es um.

Am nächsten Morgen stehst du dann auf und legst los. Nach so langer Planung gibt es wahrscheinlich mehrere Stellen, wo du mit der Umsetzung anfangen kannst. Nimm dir eine beliebige und starte dort. Du wirst sehen, dass der Spaß beim Arbeiten kommt. Auch wenn du nicht genau weißt, wie die Arbeitsschritte genau aussehen, leg einfach los. Im Laufe der Tätigkeit wirst du merken, was du zutun hast. Dann fängt es an Spaß zu machen und du machst immer weiter.

Wichtig ist es noch, dass du dich nicht wieder ablenkst. Du wirst beim Arbeiten wahrscheinlich wieder mit neuen Ideen konfrontiert. Das ist gut so. Aber lass dich davon nicht ablenken. Schreib sie auf und mach dann weiter. Die neuen Ideen kannst du später noch einplanen, wenn du die alten erst einmal abgearbeitet hast.

 

Was ist mit Dir?

Bist du produktiv oder planst du noch?

 

Bildnachweis : pxhere.com | #775390

Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice

Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice

Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice
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Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice

Strukturiert arbeiten im Homeoffice ist für viele von uns erstrebenswert:

  • Nie mehr endlos lange im Stau stehen.
  • Keine horrenden Benzinkosten mehr.
  • Keine Sorge, ob du mit deine teuer bezahlten deutschen Diesel-Nobelkarosse in die Innenstadt zu deinem Arbeitsplatz darfst – namentlich seinen hier VW, Audi, Mercedes und BMW wegen besonderer Verdienste um den Kunden erwähnt 😉
  • Nicht mehr auf die Gnade der öffentlichen Verkehrsmittel und deren (Un-) Pünktlichkeit angewiesen zu sein.
  • Nicht mehr neben verschwitzten Nachbarn im Bus sitzen müssen.
  • Keine Gedanken machen müssen, was man heute wieder fürs Büro anzieht und ob der Anzug oder das Kleid rechtzeitig aus der Reinigung kommt
  • Kein nerviger Kollege stört deine Produktivität, wenn du gerade im Flow bist

Ich könnte die Vorteile vom Arbeiten im Homeoffice noch eine Weile weiterführen. Es gibt aber einige Nachteile. Naja, teilweise sind es keine Nachteile im eigentlichen Sinn. Es sind eben veränderte Umstände, mit denen es gilt umzugehen. Wie du als treuer Leser bzw. Podcast-Hörer weißt, habe ich im Laufe meines Berufslebens alle Stationen als Angestellter, Angestellter mit Nebengewerbe (Side-Preneur)  oder  Selbstständiger (auch als Solopreneur) durchlaufen.

Gerade, wenn du angestellt bist, wird dein Tag in den meisten Fällen streng durch getaktet sein. Morgens ein Abteilungsmeeting, danach ein Jour Fixe mit dem Kunden, am Nachmittag eine Konferenz für das neue IT-Projekt. Wenn du – so wie ich zeitweise – IT-Großprojekte für deine Kunden durchführst, dann geht es dir sogar als Freelancer ähnlich.

Was aber, wenn du von zu Hause arbeitest? Wenn es nur 1-2 Tage in der Woche sind, ändert sich meist nicht viel. Arbeitest du aber praktisch Vollzeit von zu Hause, kann dich das als Freelancer, Freiberufler oder Solopreneur in arge Bedrängnis bringen. Schließlich bist du auf dein regelmäßiges Einkommen angewiesen, weil es deine einzige Einnahmequelle ist.

Du musst davon:

  • deine Familie ernähren
  • die Miete zahlen
  • Unkosten wollen gedeckt werden
  • dann wären da noch das liebe Finanzamt,
  • die Krankenkasse und
  • die Altersvorsorge
  • wahrscheinlich noch ein paar andere Dinge, die bezahlt sein wollen

Du sitzt im Home-Office und weiß nicht wo du anfangen sollst.

  • Eigentlich musst du für Kunde Müller noch dringend ein Angebot erstellen, aber wo waren deine Entwürfe noch gleich?
  • Dein Online-Kurs ist erst zu 80% fertig, aber es fehlen noch Lektionen. Welche waren das noch gleich. Wo ist das verdammte Script?
  • Die Krankenkasse möchte eine Kopie der letzten Einkommensteuerklärung, aber in welchen Stapel hat sich die wohl versteckt?
  • So´ n Mist, schon wieder geht das Telefon
  • Und zehn neue Emails. Ist da was Wichtiges dabei.

Schwupp! Wie 19:00 Uhr „heute“ Nachrichten!? Ist es tatsächlich schon wieder so spät? Du überlegst, was du heute erledigt hast.

Mmh… eigentlich eine ganze Menge. Du warst also mal wieder den ganzen Tag beschäftigt. Hast du gaaaaanz toll gemacht.

Hast du auch nur ein einziges Projekt zu Ende gebracht und dafür eine Rechnung schreiben können?

Nein! Na super. Dann hast du heute mal wieder nichts verdient, sondern nur draufgezahlt.

So erging es mir zu Beginn meiner Selbständigkeit als Freelancer im Homeoffice häufig.

Hier sind meine Lessons Learned in Form von sechs der wichtigsten Tipps, wie du das verhindern kannst:

  1. Zeitlich strukturiert arbeiten: Mach´ dir am Abend zuvor einen Tagesplan. Was will ist du morgen erledigen und fertigstellen?
  2. Priorisiert strukturiert arbeiten: Nimm´ dir nur die wichtigsten 3 Dinge vor und hake diese dann auch am nächsten Tag wirklich ab.
  3. Mit Projekt-Management strukturiert arbeiten: Gib´ dir einen zeitlichen Rahmen für jedes Projekt und auch für jede Teilaufgabe vor und halte diese nach Möglichkeit auch ein. Denk´ dabei immer an die Pareto-Regel (d.h. mit 20% Aufwand 80% Ergebnisse erreichen).Adieu Perfektionismus!
  4. Strukturiert arbeiten durch Ordnung: „Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zu suchen.“ Ich gebe zu, ich bin faul! Ich habe keinen Bock mehr zu suchen. In meiner Anfangszeit als Freelancer – besonders als ich noch nebengewerblich tätig war – habe ich meinen Schriftverkehr und die Steuerbelege waschkörbeweise gesammelt. Wie viel Zeit habe ich mit suchen vergeudet. Das war alles nicht fakturierbare Zeit. Unproduktiv und brotlos.Mittlerweile passiert mir das nicht mehr! Alles, was ich an Dokumenten elektronisch speichern kann, speichere ich in Evernote Microsoft OneNote.Als Selbständiger hast du aber auch jede Menge Unterlagen, die du aus steuerrechtlichen Gründen z.B. 10 Jahre lang aufbewahren musst. Hierfür Habe ich immer ausreichend Steh-Ordner vorrätig. Für die offline Variante meines Getting-Things-Done Systems habe ich immer genügend Hängeregister oder andere Mappen „auf Halde“ liegen. Ich achte darauf, dass alles ordentlich beschriftet ist, dafür nutze ich diese kleinen handlichen Beschriftungsgeräte von Dymo. Mit den nötigen Büromaterialien kann man sich bequem online bei der gaerner GmbH eindecken. Guten Service hat man dann gleich inklusive.
  5. Digital strukturiert arbeiten: Natürlich achte ich auch auf eine strukturierte digitale Dateiablage. Evernote und Co. Eignen sich für Textdokumente hervorragend. Meine Multimedia-Dateien für Online-Kurse und Podcasts speichere ich auf meinen externen Festplatten und zwar so, dass ich Sie auch nach 5 Jahren noch wiederfinde 😉
    Das zwar nicht immer selbstverständlich. Im vor letztes Jahr hatte ich eine Steuerprüfung! Und was soll ich sagen: Alles kurz und schmerzlos. Ich bzw. mein Steuerberater konnte jede Rückfrage kurzfristig beantworten und gut war. Nochmals auch herzlichen Dank an dich, lieber Maik.
  6. Strukturiert in der Freizeit: Nein, ich habe meine Freizeit nicht komplett verplant. Das wäre ja genau das Gegenteil vom dem, was ich erreichen möchte. Aber ich habe gelernt, achtsam zu sein und reserviere mir freie Zeiten. Gerade als Freelancer und Selbständiger sehr sehr wichtig.

 

Wie schaut´s bei Dir aus?

  • Bist du der strukturierte oder eher der Chaotische Typ?
  • Beherrschst du das Chaos oder das Chaos dich?

Ich bin gespannt auf dein Feedback.

 

 

Bildnachweis: unsplash.com | Urheber: Andrew Welch

Organisiert auf dem Weg zum Erfolg

Organisiert auf dem Weg zum Erfolg

Organisiert auf dem Weg zum Erfolg
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Organisiert auf dem Weg zum Erfolg

In der heutigen Gesellschaft stehen Zeit und Leistung immer mehr im Fokus .In möglichst kurzer Zeit muss möglichst viel erledigt und geleistet werden, da Zeit ja bekanntlich Geld ist. Aufgrund der ganzen Anforderungen, die an einen gestellt werden, lastet auf dem Einzelnen ein ziemlich großer Druck. Diesem gilt es in irgendeiner Art und Weise standzuhalten bzw. ihn zu kompensieren, um nicht darunter zu zerbrechen. Auf dem Weg zum Erfolg spielt psychische, wie auch materielle Organisation eine wichtige Rolle. Da der Tag nun mal nicht mehr als 24 Stunden, sprich 1440 Minuten bzw. 86400 Sekunden bereitstellt, muss man sich zwangsläufig mit dieser Zeit arrangieren bzw. auskommen. Ob man will oder nicht. Sich wie ein kopfloses Huhn im Kreis zu drehen, bringt einem am Ende des Tages nichts, denn dann zählt allein das Ergebnis. Neben dem gerade beschriebenen Selbstmanagement kommt es jedoch gleichermaßen auf die Planung und Organisation des Arbeitsplatzes an. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein aufgeräumter und durchstrukturierter Arbeitsplatz deutlich zur Produktivität beiträgt. Gerade auch in ungewohnter Umgebung wie z. B. in einer fremden Firma, auf einer Messe oder bei anderen Vorträgen oder Präsentationen kann ein geplantes, strukturiertes Auftreten deutlich helfen. Auch bei der Vermarktung eines Produktes in Form von Werbung ist eine durchdachte und ordentliche Präsentation von Vorteil. Zur Präsentation von Werbeprospekten eignen sich vornehmlich Alu-Prospektständer. Neben ihrer Zweckdienlichkeit können sie auch optisch punkten.

 

Prospektständer im Vergleich

Wird ein geeignetes Präsentationsinstrument für geplante Objekte, Verkaufsartikel oder Werbeprospekte im Allgemeinen benötigt, wird oftmals auf Prospektständer zurückgegriffen. Diese gibt es mittlerweile in unterschiedlichsten Ausführungen und aus verschiedenen Materialien. Soll im Außenbereich für etwas geworben werden, eignet sich ein Infoständer  aus stabilen Aluminiumprofilen gleichermaßen wie ein wetterfester und wasserdichter Kundenstopper. Beide Modelle sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Wird besonders großer Wert auf das Erscheinungsbild gelegt, treffen Sie mit einem Wandprospekthalter oder einem digitalen Infoständer die richtige Wahl. Beide Modelle stehen für außerordentliche Qualität und drängen sich dank ihres schlichten aber dennoch eleganten Auftretens keinesfalls vor die ausgestellten Prospekte und Kataloge in den Vordergrund. Die sowohl im Hoch- als auch Querformat erhältlichen Wandprospekthalter überzeugen zudem dadurch, dass sie sehr platzsparend sind und sich in jede Umgebung optimal integrieren lassen. Neben der Fächeranzahl, der Beleuchtung oder auch beim Material kann zwischen einseitigen und zweiseitigen Ausführungen variiert werden.

Wenn auch Sie noch nach einem geeigneten Präsentationsinstrument für ihre Projekte, Verkaufsartikel oder Werbeprospekte suchen, ist die Alu-Prospektständer GmbH der richtige Ansprechpartner.

 

 

Bildnachweis: www.fotolia.com | Datei: #78984205 | Urheber: mitifoto

 

 

Hauspersonal zur Entlastung im Haushalt

Hauspersonal zur Entlastung im Haushalt

Hauspersonal zur Entlastung im Haushalt
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Ordnung und Sauberkeit sind doch für jeden ein wichtiges Anliegen. Leider fehlt oftmals die Zeit, alles ordnungsgemäß sauber zu halten. Denn eine komplette Haushaltsreinigung erfordert viel Zeit, die nicht alle Familien und Hausbesitzer auch haben. Wenn die Eltern beispielsweise beide voll berufstätig sind und sich zusätzlich auch noch um die Kinder kümmern müssen, dann bleibt für die richtige und ordnungsgemäße Haushaltspflege eher weniger Zeit. Trotzdem muss natürlich auch der Haushalt ausreichend gepflegt werden. Für viel beschäftigte Leute ist es also eine gute Maßnahme, einen Spezialisten für die richtige Haushaltspflege zu engagieren. Wer also jemanden sucht, der gleich eine breitflächige Auswahl an Aufgaben im Haushalt übernimmt, kann auf gutegeister.net Hauspersonal online finden.

Gutegeister.net bietet ein breites Angebot an Personal für jegliche Aufgaben im Haushalt. Ob ein privater Koch, Krankenpfleger, Butler oder auch kompletter Haushälter gesucht wird, das Personal von gutegeister.net ist in jedem Fall jederzeit einsatzbereit, um für einen ordentlichen und gepflegten Haushalt zu sorgen. Das richtige Personal für Aufgaben im Haushalt zu finden ist nicht immer unbedingt leicht. Denn durchaus gibt es auch viele unzuverlässige Arbeitskräfte. Also sollte doch eine Personalvermittlung wie gutegeister.net in jedem Fall hilfreich sein, denn gutegeister.net bietet in jedem Fall nur das kompetenteste Personal und es wird in keinem Fall ein Mangel an passendem Personal für entsprechende Haushaltsaufgaben auftreten. Die Qualitäten des Personals sind den Vermittlern in jedem Fall auch bekannt. Das qualifizierte Fachpersonal zeichnet sich aus durch Flexibilität und ist bei jeglichem Bedarf zur Stelle, da es auch speziell darauf ausgebildet wurde.

Welche individuellen Bedürfnisse im Haushalt auch auftreten, gutegeister.net findet in jedem Fall das passende Personal. Auf der Internetseite kann je nach Kategorie nach entsprechendem Personal gesucht werden. Es wird ein breites Angebot unterschiedlichen Personals geboten, dessen Aufgaben auch ausführlich beschrieben werden. Aber auch der ganz individuelle Bedarf und Anspruch des Kunden steht an erster Stelle und der zu zahlende Erlös kann auch selbst angegeben werden. Die Spezialisten von gutegeister.net sollten jedem in jedem Fall viele alltägliche Situationen erleichtern können. Arbeit gibt es immer genug im Alltag eines berufstätigen Menschen. Diese sollte doch reduziert werden können. Für viele ist eine Entlastung im Haushalt doch eine große Erleichterung.

Ältere Leute sind oft auf den Dienst eines Haushälters oder anderen Hilfestellungen im Haushalt angewiesen, aber auch jungen Leuten ist es ein wichtiges Bedürfnis, auch mal ein wenig entlastet zu werden durch Hilfe im Haushalt. Wer voll berufstätig ist und erst am Abend Zeit hat, sich um alle wichtigen Anliegen zu kümmern, sollte definitiv über das Einstellen von Hauspersonal nachdenken, um auch mal ein wenig Freizeit zu haben.

 

Wie sieht´s mit dir aus?
Schon mal über´s Outsourcen nachgedacht?

 

 

Bildnachweis: Photo by Toa Heftiba on Unsplash

Kundenservice & ECM – Der Mehrwert für Ihre Kunden

Kundenservice & ECM – Der Mehrwert für Ihre Kunden

Kundenservice & ECM – Der Mehrwert für Ihre Kunden
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Kundenservice & ECM – Der Mehrwert für Ihre Kunden (Gastartikel)

Mit Enterprise-Content-Management-Systemen, kurz ECM, können organisatorische Abläufe in deinem Unternehmen optimiert und dessen Leistungsfähigkeit voll ausgeschöpft werden. Durch den Einsatz technischer Hilfsmittel und digitaler Funktionen werden Prozesse beschleunigt, die das Erfassen, Speichern, Archivieren, Verwalten und Bereitstellen von Inhalten beinhalten.

Da Geschäftsprozesse durch den Einsatz von ECM (https://www.ser.de/themen/was-ist-ecm.html) also deutlich optimiert werden können, leisten diese Systeme auch einen wichtigen Beitrag zur Zufriedenheit deiner Kunden. Vor allem im Aftersales-Service sind so schnellere und vor allem detailliertere Auskünfte über Vorgänge möglich, da Datenblätter, weiterführende Informationen zu Pflege und Garantie oder zur Bedienung von Produkten möglich sind.

Bessere Dienstleistungen durch ECM

Die vielfältigen Optionen von Enterprise-Content-Management ermöglichen optimierte Dienstleistungen deinen Kunden gegenüber. Während in der Presales-Phase Lösungen zur schnelleren Bearbeitung von Anfragen und Angeboten im Mittelpunkt stehen, werden im Aftersales-Service Lösungen benötigt, die den Kundenservice deines Unternehmens effektiv verbessern. So stellt ein ECM-System beispielsweise alle Informationen über einen Kunden in einer eigenen Akte zur Verfügung.

Die dort enthaltenen Informationen können dann durch neue Vorgänge oder geänderte Dokumente ergänzt werden. Sendet der Kunde eine neue Auftragsbestätigung oder werden Produktinformationen aktualisiert oder kommuniziert, können in deinem Unternehmen neue Aufgaben angestoßen werden. So ermöglicht ein ECM eine schnellere Auftragsbearbeitung, die Auskunftsfähigkeit wird erhöht und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen und Bereichen wird wesentlich verbessert.

Mit ECM gut informiert den Kunden gegenüber

Wenn du kundenorientierte Dienstleistungen anbietest, solltest du deine Kunden auch gut kennen. In einer digitalen Kundenakte hast du die Möglichkeit, alle relevanten Informationen über die Geschäftsbeziehung zu deinem Kunden zu speichern und jederzeit abzurufen. Während früher noch mühsam in Ordnern nach benötigten Auskünften gesucht werden musste, reicht nun ein Klick. So kannst du nicht nur schneller darauf zurückgreifen, sondern bist zudem auch nicht an einen Standort gebunden.

Ob du nun in einem Büro in der Zentrale oder in einer Zweigstelle am anderen Ende der Republik sitzt, spielt dabei keine Rolle mehr. So kannst du auch von dort aus auf gesicherte und konkrete Auskünfte zum jeweiligen Kunden aufrufen. Egal, ob es sich um kundenspezifische Informationen, einen Auftrag oder ein Projekt handelt.

ECM – Mehrwert für deine Kunden

Aber nicht nur intern, sondern auch den Kunden über machen sich die Vorteile eines Enterprise-Content-Management-Systems bemerkbar. So können deine Kunden sich über ein Kundenportal, direkt über den eigenen Browser, mit ihrem eigenen Benutzernamen und Passwort, einloggen. Unabhängig von einer telefonischen Anfrage können Kunden so jederzeit Bestellungen, Lieferscheine, Verträge, Produktinformationen, Sicherheits- und Produktdatenblätter abfragen und einsehen. Ganz unkompliziert und schnell.

Werden beispielsweise neue Produktspezifikationen festgelegt, kann eine interne Freigabe problemlos erfolgen. So bleiben alle Dokumentversionen und erfolgten Schritte transparent nachvollziehbar. In den betroffenen Kundenakten liegen dann alle finalen und freigegebenen Produktunterlagen vor. So können deine Kunden ganz einfach auf die aktualisierten Informationen zugreifen. So bleiben sie immer auf dem neuesten Stand und müssen nicht einzeln über Neuerungen informiert werden.

Du siehst also, der Einsatz eines ECM-Systems bringt nicht nur innerhalb deines Unternehmens viele Vorteile, sondern auch deinen Kunden. Abläufe werden vereinfacht und auch deine Kunden können Informationen schneller abrufen, ohne in Warteschleifen festzustecken. Es lohnt sich also, in ein Enterprise-Content-Management-System zu investieren, deine Mitarbeiter und deine Kunden werden davon profitieren – und letztendlich auch du!

 

PS von Frank:  Vielen Dank Julia, für deinen informativen Beitrag.

 

 

 

Bildnachweis: www.pixabay.com | crm-1315876 | Urheber: franky_joe

Zeitmanagement: Richtig Pause machen – warum Pausen wichtig sind

Zeitmanagement: Richtig Pause machen – warum Pausen wichtig sind

Zeitmanagement: Richtig Pause machen – warum Pausen wichtig sind
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Zeitmanagement: Richtig Pause machen – warum Pausen wichtig sind

Nur keine Pause machen

Du sitzt bereits seit 7:00 Uhr am Schreibtisch und du hast das Gefühl, die Zeit rinnt dir davon? Mittlerweile ist es kurz vor drei am Nachmittag. In fünf Minuten beginnt bereits das Meeting. Es werden wichtige Themen besprochen, aber du konntest dich mal wieder nicht gezielt darauf vorbereiten. Deine Akkus sind leer und du weißt, dass du aus dem anstehenden Jour Fix mit dem Kunden wieder einen ganzen Haufen Todos mit auf den Weg bekommen wirst.

 

Du fühlst dich ausgelaugt und frustriert. Wie sollst du das alles schaffen? Dabei hast du heute wieder mal durchgearbeitet und hast keine Pause gemacht.

 

Und genau das ist das Problem!

In unseren Köpfen ist oft der Glaubenssatz „Fleißig ist nur der, der viel und hart arbeitet“ verankert. Gerade wir Deutschen haben die preußischen Tugenden wie Pünktlichkeit, Präzision und eben auch Fleiß quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Unsere Erziehung und unser Umfeld haben uns in Bezug auf diese Tugenden über Jahrzehnte geprägt.

 

Dagegen ist im Grunde auch gar nichts einzuwenden, schließlich haben wir diesem Umstand zu verdanken, dass unsere Waren und Dienstleistungen im Ausland so begehrt sind. „Made in Germany“ ist immer noch ein Prädikat, das bei den Kunden geschätzt wird.

 

Auf der Strecke bleiben dabei allerdings sowohl Lebensqualität, als auch Produktivität.

 

Das falsche Paradigma vieler Selbständigen

Wenn du selbstständig bist, arbeitest du meist selbst und ständig. So erging es mir in den ersten Jahren auch. Ich war permanent erreichbar und kannte weder Feierabend noch Wochenende. Von der Bildschirmarbeit brennende Augen, ein verspannter Nacken und häufige Rückenschmerzen waren meine dauernden Begleiter. Zu wenig Bewegung und viel zu wenig Pausen forderten halt ihren Tribut.

 

Pausengestaltung am Arbeitsplatz

Zu wenig Pause machen aber auch viele Angestellte. Bei der Durchführung von IT-Projekten konnte ich dies täglich beobachten. Die Ursache des selbst zugefügten Leids in Form von Selbstausbeutung ist allerdings ein hausgemachtes Problem. Viele Arbeitgeber setzen fälschlicherweise lange Arbeitstage am besten in Kombination mit dem Auslassen von Pausen mit Produktivität gleich.

 

Das Gegenteil ist der Fall!

Nathaniel Kleitmann, der „Vater“ der Schlafforschung, entwickelte aus seinen Forschungsergebnissen u.a. das BRAC-Prinzip „Basic Rest – Activity Cycle“. Das BRAC-Prinzip besagt, dass das menschliche Gehirn bestimmte Konzentrationsphasen durchläuft – unabhängig davon, ob wir schlafen oder wach sind. Nach einer Konzentrationsphase von ca. 90-100 Minuten werden wir müde, die Konzentration lässt nach und unsere Aufmerksamkeit

geht in den Keller und du wirst immer ineffizienter. Wie du deine persönliche und betriebliche Effizienz durch effektives Zeitmanagement steigern kannst, darüber habe ich auch schon einmal geschrieben. Was klar ist bei Ineffizienz:

 

Du brauchst eine Pause! Jetzt!

 

 

Um deine Konzentration und deine Produktivität wieder auf den „Effizienz-Level“ zu bringen musst du gar keine ausgedehnten Pausen machen. Eine kleine Auszeit von 5-10 Minuten reicht aus, um für die nächsten 90 Minuten gerüstet zu sein. Ich für meinen Teil, genieße meine Auszeit bei einer schönen Tasse Kaffee aus einem Vollautomaten, die man als Unternehmen in dem Gastronomiehandelsbedarf oder beispielsweise beim Tchibo Coffee Service beziehen kann. Man merkt richtig, wie sich der Körper freut, endlich die sitzende Position zu verlassen. Du spürst sofort eine Entlastung der Augenmuskeln, die dankbar sind, nicht mehr auf den 80 cm entfernten Bildschirm starren zu müssen.

 

In der Abteilungsküche angekommen hole ich mir dann meinen Kaffee und treffe häufig auch den einen oder anderen Kollegen bzw. Kollegin. Treffe ich ausnahmsweise mal niemanden an, schaue einfach ein wenig aus dem Fenster und lasse den Blick in die Ferne schweifen – Die Augen freut´s, das Gehirn kann eine wenig abkühlen und ich genieße meinen Büro-Kaffee 😉

 

Bin ich nicht beim Kunden im Büro, gönne ich mir die Mini-Pausen auf alle Fälle auch zu Hause im Home-Office.  Mittlerweile bin ich seit über 13 Jahren selbständig und habe aus meinen Fehlern in der Anfangszeit gelernt.

 

Umdenken bei vielen konservativen Arbeitgebern notwendig

Arbeitsgeber haben oft Angst, dass ihnen kostbare Arbeitszeit durch die Lappen geht, wenn die Angestellten öfter mal Mini-Pausen einlegen.  Hier ist unbedingt ein Umdenken notwendig, denn Pause machen ist ein Produktivitäts-Booster.

 

Pausen machen zur Steigerung der Effizienz

Der minimale Ausfall, den der Arbeitgeber zu „beklagen“ hat, wird schnell wieder durch die gesteigerte Effizienz und Produktivität, nach der kurzen Auszeit wettgemacht.

 

 

Pause machen als Kommunikationsplattform

Inoffizielle Meetings in der Teeküche haben schon oft dazu beigetragen, wertvolle Informationen zu erhalten, die für meinen Projekterfolg wichtig waren. Die Antworten, die man in persönlichen Gesprächen auf der „Tonspur“ erhält, sind meist ehrlicher und ungefilterter, als in einem Meeting mit 15 Teilnehmern, an denen auch die jeweiligen Vorgesetzten teilnehmen.

 

Pause machen fördert den Zusammenhalt

Immer wieder passiert es, dass Unternehmen ein nicht unerhebliches Budget für sogenannte Teambuilding-Seminare ausgeben. Das Management schickt seine Mitarbeiter z.B. in den Kletterwald zur gemeinsamen Bespaßung. Fehlt nur noch, dass jeder seinen Namen tanzt. Ziel:  Nach dem Wochenende sollen die Mitarbeiter sich wie „eine große Familie“ fühlen und wie von Zauberhand sollen sie plötzlich über alle Abteilungsgrenzen hinweg ohne Reibungsverluste zusammenarbeiten.

 

Das Management übersieht allerdings bei diesem Ansatz, dass das gewünschte Zusammenwachsen ein Prozess ist und sich nicht per „Order-de-Mufti“ an einem Wochenende umsetzen lässt.

 

 

Pause machen – was die konservativen Unternehmen von Google, Apple & Co. lernen können

Moderne – und vor allen Dingen sehr erfolgreiche – Unternehmen wie Google, Apple und viele Start-Ups wissen längst, um die oben angesprochen Vorteile von kluger Pausengestaltung am Arbeitsplatz und richten Ruhe- und Kommunikations-Inseln für ihre Mitarbeiter ein.

 

Ich sehe aber auch, dass sogar hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchen eher konservativ eingestellten Unternehmen stattfindet. Wenn Google so etwas macht, dann muss es schließlich gut sein, oder?

 

 

Fazit:

Wir haben gesehen: Pause machen ist wichtig und lohnt sich in jeder Beziehung. Du solltest dich immer daran erinnern, wenn du dich mal wieder nicht konzentrieren kannst. Dann ab in die Tee-Küche mit dir und Pause machen.

 

 

 

Bildnachweis: www.unsplash.com | nolan-issac-38299 | Urheber: Nolan Isaac

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