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Gamification – Spiele als Vorlage für eine höhere Produktivität?

Gamification – Spiele als Vorlage für eine höhere Produktivität?
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Gamification – Spiele als Vorlage für eine höhere Produktivität?

 

Videospiele gehören zu einer der beliebtesten Freizeitaktivitäten von Jugendlichen und Erwachsenen. Dank des Internets hat es hier seit der Jahrtausendwende einen riesigen Aufschwung besonders im Bereich des Onlinespielens gegeben. Die neuerdings immer beliebter werdenden Smartphone-Games steigern den Trend nur noch umso mehr. Aus dem reinen Spaß ist jedoch schon lange ein großes Profigeschäft geworden. Im sogenannten E-Sport können Teams bei allen möglichen Spielen für Preisgelder gegeneinander antreten. Das Angebot und die Nachfrage im E-Sport ist sogar so groß geworden, dass er traditionelle Sportarten in der Zukunft abhängen könnte. Doch woher kommt diese Faszination für Spiele  und wäre es nicht eventuell möglich diese Hingabe auch außerhalb der Spielewelt produktiv anzuwenden?

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Pixabay

Es ist ein typischer Ablauf in Spielen wie „World of Warcraft“: Man wählt aus verschiedenen Klassen oder Skillsets, erstellt einen Charakter und erkundet eine Spielewelt voller Abenteuer und Geschichten. Doch diese sind nicht immer spannend und abwechslungsreich, denn es gibt auch einen sehr starken Bestandteil des sogenannten „Grindings“, bei dem die gleichen Abläufe immer wieder abgespielt werden müssen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Spieler stundenlang immer wieder die gleichen Pfade ablaufen, um Ressourcen zu sammeln oder immer wieder die gleichen „Quests“ (Aufträge) erledigen. Man kann sich daher fragen, wie es sein kann, dass Menschen in ihrer Freizeit so viel Zeit darin investieren, stundenlang monotone Tätigkeiten auszuüben. Hier kommt eine subtile psychologische Komponente zum Tragen, den Wunsch nach Erfolg und die Motivation Ziele zu erreichen, um konkurrenzfähiger als andere Spieler sein zu können. Den Schlüssel für diesen Antrieb liefern die Spiele mit ihren Konzepten selber. So gibt es Fortschrittsanzeigen, die Spielern veranschaulichen, was genau sie benötigen, um ein höheres Level oder bessere- bzw. neue Fähigkeiten etc. zu erhalten.

Der Alltag wird heutzutage immer schneller und erfordert immer mehr Effizienz. Es besteht daher die Gefahr den eigenen Antrieb zu verlieren und Dinge nur noch motivationslos anzugehen. Doch genau hier kann die Arbeitswelt von Spielen lernen, indem Spieledesignprinzipien und Mechaniken auf Alltag und Berufswelt übertragen werden. Dieses Konzept nennt sich Gamification, was in immer mehr Berufen experimentell ausprobiert wird. Auch generell finden sich in der Geschäftswelt schon erfolgreiche Beispiele der „Gamifizierung“. So hat Google eine Rangliste für Check-ins bei seinem Kartendienst Google Maps entwickelt, bei der man Punkte sammelt, wenn man Orte besucht. Die Sprachlern-App Duolingo verfügt ebenfalls über eine Rangliste, bei der man mit Freunden um Medaillen konkurrieren, Erfahrungspunkte sammeln und Erfolge freischalten kann. Auch bei einigen Casino-Apps gibt es eine Art Loylitäts-System, bei dem man mehr Bonusangebote erhält, umso länger man einem Anbieter treu bleibt. Die Fitnessapp Fitbit ist sogar komplett auf diesem Konzept aufgebaut und belohnt Anwender bei jedem Fortschritt ihrer Ziele, hilft Treuepunkte zu sammeln und auf die Gesundheitsvorsorge zu achten.

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‚wordle_03‘ – PhotoAmateur via Rose PhotoAmateur (CC BY-SA 2.0)

Das Ziel der Gamification ist es, den in ein jedem schlummernden Spieltrieb nutzbar zu machen. Viele Beispiele der Werbe- und Unterhaltungsbranche zeigen deutlich, dass das Konzept funktioniert. Unternehmer und Entwickler wissen, dass Menschen zeitlich eng gebunden sind, was ein starkes Indiz dafür ist, dass Gamification ein Prozess ist, der sich in Zukunft noch weiterverbreiten wird.

Frank Albers

Frank Albers

Strategie-Coach für Online-Business bei www.einfach-effektiv.de
Mein Name ist Frank Albers und dies sind meine beiden Themenschwerpunkte:

*Strategie-Coach für Sichtbarkeit und Online-Kurse
Ich unterstütze Selbständige bei der Produktion von Online-Kursen und der notwendigen Kundengewinnung.

Dazu gehört, sich mit strategischer Positionierung im Internet als Marke zu etablieren und mit gezieltem Onlinemarketing für Kunden sichtbarer zu werden.


*Selbstmanagement für den Alltag
Als Experte für Selbstmanagement helfe ich Menschen, ihre Ziele zu finden, zu erreichen und ihr eigenes Potential optimal zu nutzen.
Frank Albers

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Frank Albers

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Seit über 20 Jahren helfe ich Menschen und Unternehmen, Ihre privaten und beruflichen Ziele zu erreichen.

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