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Gefährliche Vorbilder – 6 Gründe, warum deine Vorbilder dich zum Versager machen

Gefährliche Vorbilder – 6 Gründe, warum deine Vorbilder dich zum Versager machen
Gefährliche Vorbilder – 6 Gründe, warum deine Vorbilder dich zum Versager machen
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Dieser Artikel ist Teil der Blogparade zu der mich Carla von mach-ich-morgen.com und Yasemin von lebensdurstig.de eingeladen haben. Da nehme ich doch gerne teil 😉

 

Gefährliche Vorbilder – 6 Gründe, warum deine Vorbilder dich zum Versager machen

 

#1 Du wirst nie eine eigene Persönlichkeit entwickeln

Im Gegensatz zu dir, haben deine Vorbilder bereits eine eigene Persönlichkeit. Wenn du versuchst, sie zu kopieren, wirst du auf Dauer scheitern, weil du keine eigene Identität entwickeln wirst. Stattdessen versuchst du, das Leben eines anderen zu leben. Du BIST aber nicht der Andere.

 

#2 Wenn du dich immer mit deinen Vorbildern vergleichst, ist das alles andere als motivierend

Es zieht dich runter, weil es immer jemanden geben wird, der besser ist als du – meist auch dein Vorbild.
Ok, es gibt Ausnahmen: Sebastian Vettel hat seinem großen Vorbild Michael Schumacher nachgeeifert und ist ihm mindestens ebenbürtig geworden. Sebastian Vettel hat aber auch eine eigene Identität entwickelt. Die beiden sind grundverschiedene Typen und das ist gut so. #keepfightingmichael

 

#3 Dein Vorbild hat ganz andere Stärken und Schwächen als du

Erfolgreich kannst du nur werden, wenn du deine Stärken förderst. So mancher Sportler wäre in seinem Leben niemals erfolgreich geworden, wenn er nicht über ganz spezielle Stärken verfügt hätte, die er gezielt gefördert hat.
Manchmal waren es nur ganz unscheinbare Dinge, wie z.B. auf eine sehr spezielle Weise hochpringen oder auf eine ganz besondere Art landen zu können. Andernfalls hätte es den „Fosbury-Flop” (Dick Fosbury), die Schramm-Pirouette (Norbert Schramm) und den “dreifachen Rittberger” (Werner Rittberger) niemals gegeben.

 

#4 Du wirst niemals Geschichte schreiben, wenn du nur deine Vorbilder kopierst

Herr Gutenberg hatte eigene Ideen und hat nicht kopiert. Er hat die beweglichen Lettern erfunden, die es ermöglichten, dass Wissen der Welt effektiv und effizient zu verbreiten – zu seiner Zeit fast so revolutionär wie die Erfindung des Internets. Ganz anders Herr zu Guttenberg. Dass seine Doktorarbeit gedruckt wurde, war nicht das Problem. Sein Problem war, dass das Internet mittlerweile erfunden wurde. Tipp: Sei ganz besonders vorsichtig, wenn dein Vorbild einen Doktortitel trägt.

 

#5 Du wirst niemals innovative Produkte entwickeln, wenn du nur deinen Vorbildern nachhechelst

 

Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde. – Henry Ford

 

Das hieße, er hätte sein berühmtes Modell T nie entwickelt, wenn andere Menschen seine Vorbilder gewesen wären. Es gäbe kein Windows, kein iPhone und kein Facebook, wenn es nicht Persönlichkeiten wie Bill Gates, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg gegeben hätte.
Alle haben etwas gemeinsam: Sie haben Produkte entwickelt, die es in dieser Form vorher noch nicht gab. Es gab ähnliche, ja, aber nicht genau diese. Nehmen wir beispielsweise das iPad. Alle namhaften Hersteller wie Microsoft, Hewlett-Packard oder DELL hatten über viele Jahre Tablets im Angebot, aber kein Kunde wollte sie kaufen. Steve Jobs hat mit seinem iPad ein einzigartiges Produkt entwickelt und Tablets für den Massenmarkt salonfähig gemacht.

 

#6 Wenn du sein willst wie dein Vorbild, hast du den Anspruch, dadurch perfekt zu werden.

Dabei begehst du den fatalen Fehler, zu denken, dass dein Vorbild ebenfalls perfekt ist. Ist es aber nicht. Sportlich gesehen war Oscar Pistorius sicherlich ein Vorbild, weil er trotz seiner Behinderung zu sportlichem Ruhm gelangte. Leider erlangte er weltweit aber noch mehr Aufmerksamkeit, weil er seine Freundin erschoss.

 

Vorbilder sind also eine schlechte Idee. Wie solltest du stattdessen vorgehen?

 

 

Es kann keinen Menschen geben, der in seiner Gesamtheit als Vorbild dienen kann. Aber jeder Mensch hat Einzel-Eigenschaften oder etwas altmodisch ausgedrückt, Tugenden, die dir als Motivation dienen können.

Wie du aus meinem Blog vielleicht weißt, fahre ich in meiner Freizeit leidenschaftlich gerne Offroad-Enduro. Graham Jarvis ist wahrer Könner seines Fachs. Davon, wie er menschlich und charakterlich so drauf ist, habe ich keinen blassen Schimmer, deshalb kann er kein Vorbild für mich sein. Auch seine Perfektion werde ich niemals erreichen, egal wie oft und wie lange ich übe. Dennoch kann ich mir von ihm verschiedene Tugenden abschauen.

 

Wenn ich also in einem speziellen Bereich – und damit ist nicht nur das Offroadfahren gemeint – etwas erreichen will:

  • setze ich mir ein Ziel
  • muss ich immer das Beste geben (meinem eigenen Potential entsprechend)
  • darf ich nie zu früh entmutigt aufgeben
  • stehe ich auf, wenn ich auf die Nase gefallen bin und mache einfach weiter
  • wenn ich ein Ziel erreicht habe, setze ich mir gleich das nächst höhere Ziel

 

 Fazit:

Nimm´dir keinen Menschen in seiner Gesamtheit als Vorbild, aber orientiere dich an den Tugenden erfolgreicher Menschen.

 

 

 

Was meinst du?

Ich freue ich auf deinen Kommentar.

 

Bildnachweis: www.einfach-effektiv.de | Urheber: Rolf Herzog

 

Frank Albers

Frank Albers

Strategie-Coach für Online-Business bei www.einfach-effektiv.de
Mein Name ist Frank Albers und dies sind meine beiden Themenschwerpunkte:

*Strategie-Coach für Sichtbarkeit und Online-Kurse
Ich unterstütze Selbständige bei der Produktion von Online-Kursen und der notwendigen Kundengewinnung.

Dazu gehört, sich mit strategischer Positionierung im Internet als Marke zu etablieren und mit gezieltem Onlinemarketing für Kunden sichtbarer zu werden.


*Selbstmanagement für den Alltag
Als Experte für Selbstmanagement helfe ich Menschen, ihre Ziele zu finden, zu erreichen und ihr eigenes Potential optimal zu nutzen.
Frank Albers

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4 Kommentare zu Gefährliche Vorbilder – 6 Gründe, warum deine Vorbilder dich zum Versager machen

  1. Hey Frank,

    vielen Dank für deine Teilnahme an unserer Blogparade.

    Super Aspekt, den du da herausgreifst, dass Vorbilder zu haben nicht immer gut ist und auch negativ sein kann. Sicherlich gehört zu einem Blogparadethema „Vorbilder“ auch das dazu! Von daher freue ich mich sehr über deinen Beitrag.

    Zum vergleichen habe ich eine differenziertere Haltung: Ich denke, dass das schlimme am grundsätzlichen Vergleichen nur das einseitige vergleichen ist. Und das ist das, was wir Menschen am liebsten tun. Wir nehmen nur die Aspekte raus, die es zu vergleichen lohnt, ohne den von dir erwähnten „ganzheitlichen“ Aspekt. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt.

    Nochmal Danke für deinen Beitrag.

    Gruß, Yasemin.

  2. Hallo Frank,

    das ist mal ein anderer Blickwinkel auf das Thema Vorbilder. Ich gebe dir in allen Punkten Recht. Wenn man an sich selbst arbeitet dann sollte man nie seine eigene Identität verlieren.
    Die Vorbilder dienen eher einem Motivationszweck nach dem Motto „Wenn der das schafft, dass kann ich das auch“.

    Beste Grüße

    Denise

  3. Hallo Frank,

    als Kopie wird man höchstens genauso gut wie das Original.
    Ich bevorzuge da lieber das folgende Vorgehen.
    – Ich suche mich ein Vorbild für eine Fähigkeit
    – und untersuche, wie macht er das.
    – Dann übernehme ich das, was zu mir passt
    – ich gebe dem ganzen eine Probezeit
    – und wenn das neue Verhalten besser passt und bessere Ergebnisse erzielt, dann bleibe ich dabei.

    Viele Grüße,
    David

    • Hallo David,
      ich möchte noch einen Zwischenschritt ergänzen:

      Ich suche mich ein Vorbild für eine Fähigkeit (zum Beispiel toll verkaufen)
      und untersuche, wie macht er das. ( zum Beispiel mit „nur solange Vorrat reicht“

      Zwischenschritt:
      Ich untersuche, warum er das so macht.

      Beispiel: Eine Verkaufsseite sagt über ihr physisches Produkt Angebot: „nur solange Vorrat reicht“
      Der Grund: Verknappung als psychologischer Kaufanreiz.
      Mein Produkt ist ist aber digital und daher unendlich verfügbar.

      Also überlege ich, ob ich anders eine plausible Verknappung machen kann, oder ob ich einen anderen psychologischen Kaufanreiz wählen soll, gegebenenfalls mit neuem Vorbild für diesen einen Punkt.

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Frank Albers

Ich bin Frank Albers

Seit über 20 Jahren helfe ich Menschen und Unternehmen, Ihre privaten und beruflichen Ziele zu erreichen.

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