Einfach-effektiv.de

Frank Albers - Online Business-Coach


Strategie-Coaching für Sichtbarkeit und Onlinekurse

Selbstmanagement

.

Komfortzone verlassen – eine Gewohnheit erfolgreicher Menschen

Komfortzone verlassen – eine Gewohnheit erfolgreicher Menschen
Komfortzone verlassen – eine Gewohnheit erfolgreicher Menschen
5 (100%) 42 votes

Komfortzone verlassen – eine Gewohnheit erfolgreicher Menschen

Dieser Artikel ist Teil einer Blogparade „Komfortzone verlassen — Herausforderungen meistern“ von Stefanie Kruse von www.lebe-ohne-grenzen.de.

Obwohl Steffi bei mir auch schon einen Gastartikel hierzu veröffentlicht hat, möchte ich das Thema auch selbst noch einmal aufgreifen.

 

Fragst du dich auch manchmal: „soll das alles gewesen sein?“ Da sitzt du nun auf der Couch und schaust die gefühlt hundertste Staffel von „Bauer sucht Frau an“ und malst dir in deinen Gedanken aus, wie du hier auf dem Polstermöbel deinem Lebensabend entgegen sitzt.

 

 

Seit Jahren, ach … was sag ich, seit Jahrzehnten schon hast du

  • denselben langweiligen Job
  • noch immer dasselbe abgedroschene Hobby
  • und sogar immer noch denselben Ehepartner – kleiner Scherz 😉

 

Wenn das o. k. für dich ist, dann ist ja alles in bester Ordnung. Du befindest dich anscheinend in deiner Komfortzone.

 

Die Komfortzone

In seinem Buch Erlebnispädagogik hat Werner Michl 2009 das Lernzonenmodell (Quelle: Wikipedia, Stand 04.11.2015) beschrieben.

 

Dabei geht er näher auf die drei unterschiedlichen Zonen ein:

  • die Komfortzone
  • die Wachstumszone
  • die Panikzone

Komfortzone-verlassen

 

Die Komfortzone ist geprägt durch:

  • Sicherheit
  • Geborgenheit
  • Ordnung
  • Bequemlichkeit
  • Entspannung
  • Genuss

Und genau das sind ja die Eigenschaften, die wir an der Komfortzone so zu schätzen wissen. Wir sind vollkommen entspannt, finden die Situation äußerst bequem und genießen Sicherheit und Routine.

 

Nur eins wird nicht passieren, es wird sich nichts ändern, zumindest nicht zum Guten. Die Komfortzone bedeutet Stillstand, schlimmstenfalls sogar Rückschritt durch Unterlassen.

 

Die Wachstumszone

Die Wachstumszone ist das, was es zu erreichen gilt, wenn du auf Veränderung aus bist. Die Zone wird auch Lernzone genannt und stellt eine Herausforderung dar, weil sie das Bestehende erweitern, in Frage stellen oder modifizieren kann.

 

Die Wachstumszone beinhaltet folgende förderlichen Aspekte:

  • Abenteuer
  • Unbekanntes
  • Unsicherheit
  • Problem
  • Herausforderung
  • Unerwartetes
  • und Unplanbares

 

 

Die Panikzone

In der Panikzone setzt eine Blockade ein, denn

  • ein Notfall
  • eine Verletzung
  • ein Unfall
  • oder zumindest eine objektive Gefahr

können die Folge sein.

 

In diesem Bereich ist Lernen, und somit ein Fortschritt, nicht möglich. Wir sind dann viel zu sehr damit beschäftigt, unser vegetatives Nervensystem zu beruhigen.

 

Komfortzone verlassen – eine Gewohnheit erfolgreicher Menschen

 

Fazit:

Wenn du also dein Leben verändern und bereichern möchtest, gibt es nur den einen Weg:

 

Du musst die Komfortzone verlassen … geradewegs in die Wachstumszone hinein.

 

Die Politik der kleinen Schritte hilft dir auch in diesem Bereich weiter. Fangen wir mit kleinen Veränderungen an. Kennst du das Sprichwort?

 

Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht?

 

Klar, denn unser Bauer liebt seine Komfortzone. Ich mache es zum Beispiel so, dass ich grundsätzlich im Ausland die landestypischen Speisen und natürlich auch die Biere teste. Nicht alles davon schmeckt mir, aber ich habe es dann immerhin versucht und dadurch schon viele leckere Sachen entdeckt.

 

Das kann man aber natürlich auch noch etwas steigern.

 

Beispielsweise erreichen wir unser Urlaubsziel meist mit dem Flieger und das trotz meiner Flugangst. Und durch diese Routine hat meine Angst erheblich abgenommen. Aber ich habe ja nicht nur Flugangst, sondern auch Höhenangst. Und auch in diesem Bereich nutze ich jede Gelegenheit, um hohe Bauwerke zu erklimmen – sei es der Kölner Dom, der Düsseldorfer Fernsehturm (sorry … ja, ich war schon in Düsseldorf), den Hamburger Michel oder einen historischen Turm im Urlaub. Auch meine Höhenangst ist längst nicht mehr so ausgeprägt wie früher.

Das Titlebild ist übrigens ein selbst aufgenommenes Urlaubsbild aus Madeira. Die Seilbahn führt über die Hauptstadt Funchal. Soviel zum Thema Höhenangst.

 

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich im letzten Jahr mit meiner Enduro im Gelände an einem steilen Abhang stand und ich mich nicht getraut habe, dort runterzufahren.  Die Wachstumszone einfach außer Acht gelassen, bin ich aus meiner Komfortzone schnurstracks in die Panikzone gebrettert. Dort stand ich nun … mutterseelenallein an einem Abhang … und kam mir vor wie ein Kind auf´m 10m-Brett.

 

Schlussendlich bin ich umgedreht und hab gekniffen. Ich hab das für mich akzeptiert und es ist o. k. Zum damaligen Zeitpunkt war das genau die richtige Entscheidung. Mit ziemlicher Sicherheit wäre ich nicht heil unten angekommen, weil die Panik mich im Griff hatte. In den Wochen danach habe ich weiter trainiert und Erfahrungen gesammelt. Als ich in diesem Jahr wieder auf dem gleichen Trainingsgelände war, bin ich das Hügelchen wie nichts heruntergefahren und konnte gar nicht glauben, dass ich im letzten Jahr noch Schiss vor diesem „steilen Abhang“ hatte.

 

Meine Tipps:

  1. verlass deine Komfortzone möglichst oft
  2. aber wenn du das Gefühl hast, dich in der Panikzone zu befinden, mach´, dass du da ganz schnell rauskommst

 

Bisher habe ich nur von physischen bzw. psychischen Herausforderungen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Freizeit gesprochen.

 

Du kannst und solltest meine Tipps aber auch auf deine beruflichen Perspektiven anwenden.

 

Mein persönliches Motto:

Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

 

Wenn du dich beruflich weiterentwickeln möchtest, musst du auch hier unbedingt deine Komfortzone verlassen.

 

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich beispielsweise an sehr vielen Zertifizierungslehrgängen teilgenommen. Und zwar erfolgreich teilgenommen. Wenn ich da an meine Schulzeit denke, bekomme ich heute noch schweißnasse Hände, weil ich mich sofort wieder an meine Prüfungsangst zurückerinnere.

Natürlich müsste ich lügen, wenn ich sagen würde, eine Prüfung liesse mich heutzutage total kalt. Aber eine Prüfung versetzt mich nicht mehr automatisch in Panik, sondern schubst mich lediglich in die Wachstumszone.

Ich füge dir einen Link zu meiner IT-Projektmanagement-Webseite http://raidsix.de/blogger/about-us ein, natürlich nicht um anzugeben 😉 , sondern um dir ein Gefühl dafür zu geben, wie vielen Prüfungen ich mich schon gestellt habe. Es waren wahrscheinlich alleine 15-20 Microsoft-Prüfungen nötig, um die Zertifizierungen zu erhalten.

 

Auch das Verlassen der Komfortzone kannst und solltest du unbedingt üben, so dass es zu einer Gewohnheit wird. Das hat den Vorteil, dass deine Komfortzone immer größer wird. Du wirst plötzlich die ungewohnten Situationen beherrschen … und nicht die Situationen dich.

 

Danke, dass du auch heute wieder mitgelesen bzw. -gehört hast. Ich hoffe, ich konnte dir etwas von dem vermitteln, was mich inspiriert und was mein Leben bereichert.

 

 

 

Bildnachweis: www.einfach-effektiv.de | Frank Albers

Frank Albers

Frank Albers

Strategie-Coach für Online-Business bei www.einfach-effektiv.de
Mein Name ist Frank Albers und dies sind meine beiden Themenschwerpunkte:

*Strategie-Coach für Sichtbarkeit und Online-Kurse
Ich unterstütze Selbständige bei der Produktion von Online-Kursen und der notwendigen Kundengewinnung.

Dazu gehört, sich mit strategischer Positionierung im Internet als Marke zu etablieren und mit gezieltem Onlinemarketing für Kunden sichtbarer zu werden.


*Selbstmanagement für den Alltag
Als Experte für Selbstmanagement helfe ich Menschen, ihre Ziele zu finden, zu erreichen und ihr eigenes Potential optimal zu nutzen.
Frank Albers

6 Kommentare zu Komfortzone verlassen – eine Gewohnheit erfolgreicher Menschen

  1. Hallo Frank,

    vielen Dank für diesen gelungenen Artikel.
    Die selbe Ansicht über die Komfortzone habe ich ich auch. Solange wir sie nicht verlassen, findet auch keine Entwicklung statt.

    Es gibt sicherlich Menschen, denen das genug ist. Aber ich denke die meisten würden gerne etwas erleben und sich weiterentwickeln. Ohne das Verlassen der Komfortzone ist das leider nicht möglich.

    Leider finde ich den Aufruf zur Blogparade nicht mehr, sonst hätte ich auch meine Gedanken zu dem Thema auf meinem Blog veröffentlicht.

    Viele Grüße,
    – Rapha –

  2. Zugegeben, ich würde ja die Aspekte
    – Unbekanntes
    – Unsicherheit
    – Problem
    – Unerwartetes
    – Unplanbares
    eher in die Kategorie Panikzone einordnen……

    Hintergrund: Habe am Dienstag meine (erbetene) Kündigung bekommen und möchte mit ALG I und ein bisschen „Angespartem“ nach Italien gehen und dort eine neue Existenz als freiberufliche Redakteurin und Übersetzerin (evtl. Deutschlehrerin) begründen.
    Die *Unsicherheit*, darüber dass das AA mit da ggf. *unerwartete Probleme* bereiten könnte oder dass ich *unplanmäßig* keine Wohnung vor Ort finden könnte, der generelle Schritt ins *Unbekannte* und der Gedanke davor, eventuell scheitern zu können, rufen bei mir persönlich allerdings eher *Panik* hervor. Hoffen wir, dass ich trotzdem dran wachsen werde – egal, wie’s kommt und dass dieser *Wachstum* dann zum gewünschten Erfolg führen wird… 😉

Hinterlasse einen Kommentar!


Der neue Trello Video Kurs (klick auf den Monitor für mehr Informationen)




Das Trello Buch bei Amazon



Frank Albers

Ich bin Frank Albers

Seit über 20 Jahren helfe ich Menschen und Unternehmen, Ihre privaten und beruflichen Ziele zu erreichen.

Neugierig?