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Frank Albers - Online Business-Coach


Strategie-Coaching für Sichtbarkeit und Onlinekurse

Selbstmanagement

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Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice

Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice
Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice
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Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice

Strukturiert arbeiten im Homeoffice ist für viele von uns erstrebenswert:

  • Nie mehr endlos lange im Stau stehen.
  • Keine horrenden Benzinkosten mehr.
  • Keine Sorge, ob du mit deine teuer bezahlten deutschen Diesel-Nobelkarosse in die Innenstadt zu deinem Arbeitsplatz darfst – namentlich seinen hier VW, Audi, Mercedes und BMW wegen besonderer Verdienste um den Kunden erwähnt 😉
  • Nicht mehr auf die Gnade der öffentlichen Verkehrsmittel und deren (Un-) Pünktlichkeit angewiesen zu sein.
  • Nicht mehr neben verschwitzten Nachbarn im Bus sitzen müssen.
  • Keine Gedanken machen müssen, was man heute wieder fürs Büro anzieht und ob der Anzug oder das Kleid rechtzeitig aus der Reinigung kommt
  • Kein nerviger Kollege stört deine Produktivität, wenn du gerade im Flow bist

Ich könnte die Vorteile vom Arbeiten im Homeoffice noch eine Weile weiterführen. Es gibt aber einige Nachteile. Naja, teilweise sind es keine Nachteile im eigentlichen Sinn. Es sind eben veränderte Umstände, mit denen es gilt umzugehen. Wie du als treuer Leser bzw. Podcast-Hörer weißt, habe ich im Laufe meines Berufslebens alle Stationen als Angestellter, Angestellter mit Nebengewerbe (Side-Preneur)  oder  Selbstständiger (auch als Solopreneur) durchlaufen.

Gerade, wenn du angestellt bist, wird dein Tag in den meisten Fällen streng durch getaktet sein. Morgens ein Abteilungsmeeting, danach ein Jour Fixe mit dem Kunden, am Nachmittag eine Konferenz für das neue IT-Projekt. Wenn du – so wie ich zeitweise – IT-Großprojekte für deine Kunden durchführst, dann geht es dir sogar als Freelancer ähnlich.

Was aber, wenn du von zu Hause arbeitest? Wenn es nur 1-2 Tage in der Woche sind, ändert sich meist nicht viel. Arbeitest du aber praktisch Vollzeit von zu Hause, kann dich das als Freelancer, Freiberufler oder Solopreneur in arge Bedrängnis bringen. Schließlich bist du auf dein regelmäßiges Einkommen angewiesen, weil es deine einzige Einnahmequelle ist.

Du musst davon:

  • deine Familie ernähren
  • die Miete zahlen
  • Unkosten wollen gedeckt werden
  • dann wären da noch das liebe Finanzamt,
  • die Krankenkasse und
  • die Altersvorsorge
  • wahrscheinlich noch ein paar andere Dinge, die bezahlt sein wollen

Du sitzt im Home-Office und weiß nicht wo du anfangen sollst.

  • Eigentlich musst du für Kunde Müller noch dringend ein Angebot erstellen, aber wo waren deine Entwürfe noch gleich?
  • Dein Online-Kurs ist erst zu 80% fertig, aber es fehlen noch Lektionen. Welche waren das noch gleich. Wo ist das verdammte Script?
  • Die Krankenkasse möchte eine Kopie der letzten Einkommensteuerklärung, aber in welchen Stapel hat sich die wohl versteckt?
  • So´ n Mist, schon wieder geht das Telefon
  • Und zehn neue Emails. Ist da was Wichtiges dabei.

Schwupp! Wie 19:00 Uhr „heute“ Nachrichten!? Ist es tatsächlich schon wieder so spät? Du überlegst, was du heute erledigt hast.

Mmh… eigentlich eine ganze Menge. Du warst also mal wieder den ganzen Tag beschäftigt. Hast du gaaaaanz toll gemacht.

Hast du auch nur ein einziges Projekt zu Ende gebracht und dafür eine Rechnung schreiben können?

Nein! Na super. Dann hast du heute mal wieder nichts verdient, sondern nur draufgezahlt.

So erging es mir zu Beginn meiner Selbständigkeit als Freelancer im Homeoffice häufig.

Hier sind meine Lessons Learned in Form von sechs der wichtigsten Tipps, wie du das verhindern kannst:

  1. Zeitlich strukturiert arbeiten: Mach´ dir am Abend zuvor einen Tagesplan. Was will ist du morgen erledigen und fertigstellen?
  2. Priorisiert strukturiert arbeiten: Nimm´ dir nur die wichtigsten 3 Dinge vor und hake diese dann auch am nächsten Tag wirklich ab.
  3. Mit Projekt-Management strukturiert arbeiten: Gib´ dir einen zeitlichen Rahmen für jedes Projekt und auch für jede Teilaufgabe vor und halte diese nach Möglichkeit auch ein. Denk´ dabei immer an die Pareto-Regel (d.h. mit 20% Aufwand 80% Ergebnisse erreichen).Adieu Perfektionismus!
  4. Strukturiert arbeiten durch Ordnung: „Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zu suchen.“ Ich gebe zu, ich bin faul! Ich habe keinen Bock mehr zu suchen. In meiner Anfangszeit als Freelancer – besonders als ich noch nebengewerblich tätig war – habe ich meinen Schriftverkehr und die Steuerbelege waschkörbeweise gesammelt. Wie viel Zeit habe ich mit suchen vergeudet. Das war alles nicht fakturierbare Zeit. Unproduktiv und brotlos.Mittlerweile passiert mir das nicht mehr! Alles, was ich an Dokumenten elektronisch speichern kann, speichere ich in Evernote Microsoft OneNote.Als Selbständiger hast du aber auch jede Menge Unterlagen, die du aus steuerrechtlichen Gründen z.B. 10 Jahre lang aufbewahren musst. Hierfür Habe ich immer ausreichend Steh-Ordner vorrätig. Für die offline Variante meines Getting-Things-Done Systems habe ich immer genügend Hängeregister oder andere Mappen „auf Halde“ liegen. Ich achte darauf, dass alles ordentlich beschriftet ist, dafür nutze ich diese kleinen handlichen Beschriftungsgeräte von Dymo. Mit den nötigen Büromaterialien kann man sich bequem online bei der gaerner GmbH eindecken. Guten Service hat man dann gleich inklusive.
  5. Digital strukturiert arbeiten: Natürlich achte ich auch auf eine strukturierte digitale Dateiablage. Evernote und Co. Eignen sich für Textdokumente hervorragend. Meine Multimedia-Dateien für Online-Kurse und Podcasts speichere ich auf meinen externen Festplatten und zwar so, dass ich Sie auch nach 5 Jahren noch wiederfinde 😉
    Das zwar nicht immer selbstverständlich. Im vor letztes Jahr hatte ich eine Steuerprüfung! Und was soll ich sagen: Alles kurz und schmerzlos. Ich bzw. mein Steuerberater konnte jede Rückfrage kurzfristig beantworten und gut war. Nochmals auch herzlichen Dank an dich, lieber Maik.
  6. Strukturiert in der Freizeit: Nein, ich habe meine Freizeit nicht komplett verplant. Das wäre ja genau das Gegenteil vom dem, was ich erreichen möchte. Aber ich habe gelernt, achtsam zu sein und reserviere mir freie Zeiten. Gerade als Freelancer und Selbständiger sehr sehr wichtig.

 

Wie schaut´s bei Dir aus?

  • Bist du der strukturierte oder eher der Chaotische Typ?
  • Beherrschst du das Chaos oder das Chaos dich?

Ich bin gespannt auf dein Feedback.

 

 

Bildnachweis: unsplash.com | Urheber: Andrew Welch

Frank Albers

Frank Albers

Strategie-Coach für Online-Business bei www.einfach-effektiv.de
Mein Name ist Frank Albers und dies sind meine beiden Themenschwerpunkte:

*Strategie-Coach für Sichtbarkeit und Online-Kurse
Ich unterstütze Selbständige bei der Produktion von Online-Kursen und der notwendigen Kundengewinnung.

Dazu gehört, sich mit strategischer Positionierung im Internet als Marke zu etablieren und mit gezieltem Onlinemarketing für Kunden sichtbarer zu werden.


*Selbstmanagement für den Alltag
Als Experte für Selbstmanagement helfe ich Menschen, ihre Ziele zu finden, zu erreichen und ihr eigenes Potential optimal zu nutzen.
Frank Albers

5 Kommentare zu Selbstmanagement für Freelancer – Strukturiert arbeiten im Homeoffice

  1. Ich bin eher so der „strukturiertes Chaos“ Typ 😀 Ich hab leider noch nicht die richtigen Mittel gefunden um mich langzeit zu motivieren. Ich denke aber man muss viele Dinge ausprobieren um das Passende zu finden.

    Ich bin zum Beispiel eher der digitale Typ und versuche alles irgendwie in Tools unterzubringen. Aber sobald ich meine ToDo Liste digital verwalte, bekomme ich nichts mehr erledigt. Ich denke das liegt daran das man den Browser-Tab mit dem ToDo Tool einfach zu schnell aus den Augen verliert. Tab geschlossen und schon vergisst man die Aufgaben. Bei einem Block der neben mir auf meinem Schreibtisch liegt passiert das nicht so schnell.

  2. Na ja..zuhause arbeiten es nicht leicht ist..Arbeitsalltag muss immer struktuiert sein. Bin mit Daniel ganz zustimmen!!! Ich kenne auch keine richtigen Mittel um mich zu motivieren..Aber ich bin im Home Office mein eigener Boss und kann mir meine perfekte Tagesstruktur erstellen -Vielleicht dann kann es funktionieren mit der produktiven Arbeit von zu Hause aus!

  3. Vielen Dank für deinen Artikel. Ich arbeite seit acht Monaten auch im HomeOffice.
    Zu Beginn war das toll. Aber jetzt muss ich aufpassen, dass ich auch die Arbeit schaffe.

    Im Büro war ich nicht so abgelenkt, wie in den eigenen vier Wänden. Das ist schon etwas anderes.
    So muss ich mir einen Zeitplan aufstellen und mich daran richten.

  4. Hi, also ich bin zwar kein Freelancer, arbeite aber trotzdem im Home Office. Und ich möchte 2-3 Punkte anführen welche Vorteile und welche Nachteile es bei mir hat. Gut ist, das ich meinen Tag und meine Arbeitszeit selber regeln kann, zudem muß ich keine weiten Anfahrtsstrecken auf mich nehmen , und ich habe keinen Chef der mir im NAcken sitzt. Schlecht ist, und das ist das Selbstmanagement. Es ist das A und O. Welche Ablenkungspotenziale bestehen an deinem Arbeitsplatz? läuft der Fernseher nebei? Laufen die Kinder ständig herum ( Streit,Lärm etc) Kommt der Partner und will ständig etwas von einem ? All diese kleinen Dinge mögen bedeutungslos sein, haen aber sehr großen Einfluß auf deine Produktivität. Das Selbstmanagement eines Selbständigen /Freelancer/ Unternehmer entscheided oft über Erfolg oder misserfolg… Lg Alexandra

  5. Hallo Frank,

    ich bin eher der chaotische Typ, beherrsche aber das Chaos ganz gut solange es an einem oder besser meinem Schreibtisch stattfindet. Bei mir liegt viel rum, aber ich versuche mich trotzdem zu strukturieren. Als Digitaler läuft das aber meist am Rechner ab. Hier bin ich sehr strukturiert.
    Im Homeoffice kann ich nicht einfach so arbeiten. Wenn, dann bräuchte ich einen separaten Raum als eigenen Büro, wo ich mein Chaos verwalten kann. Am heimischen Küchentisch oder vom Sofa habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht.
    Bei uns schreien alle nach Home Office, ich fahre aber lieber ins Büro und komme dann abends nach Hause und kann mich entspannen.

    LG
    René

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Frank Albers

Ich bin Frank Albers

Seit über 20 Jahren helfe ich Menschen und Unternehmen, Ihre privaten und beruflichen Ziele zu erreichen.

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