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Frank Albers - Online Business-Coach


Strategie-Coaching für Sichtbarkeit und Onlinekurse

Selbstmanagement

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Trello – ToDo-Liste, Aufgaben und Projekte im Griff

Trello – ToDo-Liste, Aufgaben und Projekte im Griff
Trello – ToDo-Liste, Aufgaben und Projekte im Griff
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Trello – ToDo-Liste, Aufgaben und Projekte im Griff

Meine Erfahrungen: Deine Trello – ToDo-Liste ermöglicht es dir, dein Zeitmanagement zu verbessern deiner Aufgabenverwaltung an mit  meiner Trello Anleitung in deutsch.
Trello richtig nutzen – Wie das genau funktioniert, zeige ich dir in meinem heutigen Blog-Artikel. Trello gibt es in Deutsch und Trello hat viele Funktionen. Mittlerweile lassen sich auch wiederkehrende Aufgaben über ein Power-Up realisieren. Bisher konnte man diese Recurring Tasks nur über Trello Erweiterungen von Dritt-Anbietern wie IFTTT oder Zapier einrichten.

 

Aber bevor ich zu Trello komme möchte ich dir erst kurz erzählen, wie’s mir in den letzten zwei Wochen ergangen ist.

Vor zwei Wochen hatte ich schon mal etwas Ärger mit meiner WordPress Installation. Es gibt genau einen Tag in der Woche, der für diese Art Probleme besonders kritisch ist, nämlich den Mittwoch. An diesem Tag lade ich normalerweise den Blog-Artikel hoch und nehme den Podcast auf. Trotz der Probleme konnte ich – mit ein bisschen Gefrickel an WordPress – dennoch meinen Beitrag veröffentlichen und habe es auch gerade noch geschafft, den Podcast aufzunehmen.

In der Hektik habe ich dann aber die unbearbeitete Audiodatei zu iTunes hochgeladen. Dankenswerterweise hat mich ein treuer Hörer darauf aufmerksam gemacht und ich habe den Fehler schnellstmöglich korrigiert. Damit verlief die vorletzte Woche alles andere als reibungslos.

 

Supergau

Allerdings hat es mich in der letzten Woche noch viel schlimmer erwischt. Ich hatte den Wunsch, die Ladezeiten meines Blogs zu optimieren und habe zwei unterschiedliche Cache-Plugins getestet.  Das Ergebnis war sehr ernüchternd. Zuerst lief alles wunderbar und der Blog war richtig richtig schnell. Als ich mich dann letzten Mittwoch wieder in WordPress anmelden wollte, um den fälligen Blog-Beitrag zu planen, hatte mich WordPress ausgesperrt. Ich kam nicht mehr an die Adminoberfläche ran und das Design war komplett zerschossen. Für einen Blogger ist das der Supergau. Letzte Woche gab es keinen Podcast, keinen Blog-Artikel und keinen Newsletter.

Ich war einige Tage damit beschäftigt, meinen Blog wieder herzustellen. Schließlich sollte doch nicht die Arbeit von sechs Monaten umsonst gewesen sein. Zeitweise sah es ziemlich schlecht aus. 
 Aber hey, man sollte ja immer positiv denken. Am Freitagvormittag habe ich es dann doch noch geschafft, meinen Blog wiederherzustellen, lediglich ein paar Feinarbeiten waren noch zu erledigen. Mehr oder weniger sieht alles aus wie vorher.

Dabei hatte ich doch meine Blog-Beiträge für Januar schon so schön in meinem Redaktionsplan organisiert.

 

Na, war das nicht die perfekte Überleitung zum heutigen Thema?

 

Trello – ToDo-Liste, Aufgaben und Projekte im Griff

Nachdem ich früher jahrelang mit wirklichen Listen gearbeitet habe, benutze  ich nun seit einigen Monaten den Online-Taskmanager Trello. Ich habe es hier auf diesem Blog zwar schon ein paar Mal erwähnt, möchte dir aber dieses wirklich geniale Tool in den kommenden Wochen anhand von praktischen Beispielen und Videos näher vorstellen.

 

trello-logo-blue

 

Trello – ToDo-Liste zur Aufgabenverwaltung

Ja ich gebe zu, in Trello gibt es auch Listen, aber ich finde die Visualisierung der Aufgaben und Projekte optisch wesentlich ansprechender und übersichtlicher als so manch andere Aufgabenverwaltung.

Trello-iOS-iPad-Air Trello-Web-Macbook-Pro

Übrigens sehe ich das nicht alleine so 😉

 

 

Hier eine kleine Statistik:
Trello: 10.000.000 Nutzer
Wunderlist: 5.000.000 Nutzer
Todoist 2.000.000 Nutzer

 

Aber jede dieser Apps hat durchaus ihre Daseinsberechtigung.

 

Ob und für wen sich ein Tool eignet, hängt u.a. ab von

  • dem hauptsächlichen Einsatzzweck
  • den persönlichen Präferenzen
  • dem Umfeld, in dem es genutzt werden soll

 

Meist hat auch jedes dieser Tools mindestens ein Alleinstellungsmerkmal. Um sein persönliches Lieblingstool zu finden hilft wirklich nur ausprobieren und testen. Das EINE Selbstmanagement- oder Projektmanagement-Tool für alles und jeden kann es nicht geben … genauso, wie es keine eierlegende Wollmilchsau gibt.

 

Die einfachste Art, deine ToDo-Liste in Trello  zu führen, sind drei Listen:

  • To-Do (noch zu tun)
  • Doing (in Bearbeitung)
  • Done (erledigt)

Trello - ToDo-Liste

Auf diese Art bildest du gleichzeitig die verschiedenen Stati der Aufgaben in deinen Bearbeitungs-Prozess ab. Mit dieser 3-spaltigen Aufteilung hast du ein klassisches KANBAN-Board, wie es auch in den agilen Projektmanagement-Methoden wie SCRUM Anwendung findet. Aber das nur am Rande.

 

KANBAN, was ist das denn jetzt schon wieder?

KANBAN stammt aus dem japanischen und heißt soviel wie „Karte“. Wenn Du in Trello eine Aufgabe anlegst, machst du das mit einer Karte.

 

Wer hat´s erfunden?

Nein, diesmal waren es nicht die Schweizer, sondern – wie eben schon erwähnt – die Japaner, namentlich der Automobilhersteller Toyota. Dort wurden diese Karten u.a zur Steuerung des Produktionsprozesses eingesetzt. Wenn du erledigte Aufgaben und fertige Projektergebnisse produzieren möchtest, läuft das so ab:

 

Trello – ToDo-Liste #1 Eine Aufgabe kommt herein (To-Do)

Damit hast du einen Überblick über alle Aufgaben, die noch nicht begonnen wurden.

Die Aufgaben, die wichtig sind, platzierst du möglichst weit oben. Damit vergibst du automatisch Prioritäten.

Trello - ToDo-Liste-Step1

 

Trello – ToDo-Liste #2 Du beginnst mit der Aufgabe (in Bearbeitung)

Auch hier platzierst du wieder die priorisierten Aufgaben oben. Du kannst in dieser Liste genau sehen, an was für Aufgaben du oder dein Team gerade arbeiten.

Trello - ToDo-Liste-Step2

 

Trello – ToDo-Liste #3 Du hast den Task erledigt (Done).

Diese Liste ist Motivation pur. Denn hier siehst du, was du alles schon geschafft hast. Das ist besonders hilfreich, wenn du mal wieder an dir zweifelst und denkst, dass du gar nichts, aber auch rein gar nichts auf die Kette kriegst. Wir vergessen häufig, was wir schon geleistet haben und sehen nur den großen Berg an Arbeit, der noch vor uns liegt. Die Done-Liste ist wirklich ein prima Frustkiller.

Trello - ToDo-Liste-Step3

 

 

Brauchst Du Trello für ein KANBAN-Board?

Antwort: Nein.

Du kannst auch einfach nur mit farbigen Klebezetteln arbeiten, die Du auf´s  White-Board oder den Akten-Schrank klebst und arbeitest damit in der Offline-Variante eines KANBAN-Boards.

 

Nachteile bei der Offline-Methode:

  • du hast unterwegs in den seltensten Fällen dein Whiteboard oder Akten-Schrank dabei
  • es ist schwierig, die Informationen mit anderen zu teilen, die sich gerade nicht im selben Raum / Ort befinden, wie das Whiteboard.

Dagegen geht das mit einem Online-Tool wie Trello hingegen wunderbar.

 

Vorteile:

Die Offline-Variante hat aber auch  einen Vorteil: kann nicht abstürzen ( zumindest dann nicht, wenn du die richtigen Wand-Dübel benutzt hast 😉 )

 

War´s das schon?

Trello Beispiele:

Nein. Trello kann noch viel mehr. Ich setze es u.a. für folgende Dinge ein.

  • Vision-Board
  • Lebensplanung
  • Business Strategie
  • CRM
  • Planungstool für mein Buch (eBooks und Freebies)
  • Zur Planung für meine Videokurse
  • Projekt Management (Agiles Projekt Management)
  • ToDo-Liste
  • Redaktionsplan
  • Recherche-Tool für Blogartikel (Referenzliste)
  • Urlaubsplanung (bzw. Reiseplanung)
  • Zero-Inbox (endlich ein leeres Email-Postfach)
  • Produktplanung (Email- und Video-Kurse)
  • und natürlich meine Mastermind-Gruppen
  • und noch für Einiges mehr

Diese  Liste ist nicht vollständig!

Mein Tipp:

  • Fang´ mit der dem 3-spaltigen Trello-Board für deine ToDo-Liste an.
  • Erweitere deine Trello – ToDo-Liste  bei Bedarf oder leg´ dir sogar ein neues Board an (z.B. für deinen Redaktionsplan)

Wenn du erst einmal damit anfängst, fallen dir plötzlich tausend Möglichkeiten ein und mit den Trello Erweiterungen und vielfältigen Funktionen

 


 

Heute z.B. habe ich mich daran erinnern lassen, mal wieder den Stromanbieter zu wechseln. Das mache ich jedes Jahr, weil ich dadurch schon eine Menge Euros gespart habe.

 

Trello Beispiel: Und das läuft so ab.

  • ich gehe auf ein bestimmtes Verbraucherportal, bei dem ich schon seit Jahren einen Account habe und logge mich dort ein.
  • dort lasse ich mir auf Basis meiner Verbrauchswerte und Konditionen meines aktuellen Stromvertrages Angebote erstellen (dauert ca 5-10 Sekunden).
  • ich schaue mir die Bewertungen an (der billigste Anbieter ist nicht unbedingt der Beste, wie das Beispiel Teldafax beweist)
  • dann wähle ich einen Stromtarif aus (grundsätzlich ohne Vorkasse oder Kaution etc.)
  • und erteile einen Wechselauftrag zum neuen Anbieter für den entsprechenden Termin (Kündigungsfrist beachten)
  • etwas später kommt dann die Auftragsbestätigung des neuen Anbieters
  • wieder etwas später kommt dann die Bestätigung vom neuen Anbieter, dass der alte Anbieter der Kündigung zugestimmt hat
  • und zu guter Letzt noch die Bestätigung, dass ab dem Termin XY der Strom durch den neuen Anbieter geliefert wird
  • sobald diese Bestätigung da ist, stelle ich gleich eine Erinnerung in Trello ein, mich im nächsten Januar wieder an den Anbieterwechsel zu erinnern. Damit halte ich mich an den Grundsatz von GTD – Gettings Things Done von David Allen: Ziel ist es, alles, was dich belastet, aus deinem Kopf zu verbannen. Tools können dich viel besser an etwas erinnern, als dein überlastetes Gehirn.

Wenn du für jede dieser Teilaufgaben eine Karte anlegen würdest, würdest du innerhalb von kürzester Zeit wieder den gerade (zurück)-gewonnenen Überblick über deine Aufgaben verlieren. Damit das nicht passiert, legst du in Trello für Unter-Aufgaben – statt viele einzelner Karten – nur eine einzige Checkliste innerhalb einer Karte an.

 

Auf meiner Trello – Todo-Liste sieht das dann so aus:

  • Ich erstelle eine Karte für die Aufgabe Stromanbieter gewechselt (nach GTD ist es keine Aufgabe, sondern ein Projekt, weil es aus mehr als einer Aufgabe besteht.)

Trello - ToDo-Liste-Strom1

 

  • Innerhalb der Karte lege ich eine neue Checkliste an:

Trello-To-Do-Liste-Strom3

 

  • Dann beginne ich mit der Bearbeitung und die Karte wandert in die Liste „Doing“:

Trello-To-Do-Liste-Strom2

 

  • Dort hake ich die Punkte auf der Checkliste ab, die bereits erledigt sind und habe somit einen guten Überblick (wenn z.B. 5 /7 Unter-Aufgaben schon abgehakt sind.)

Trello-To-Do-Liste-Strom4

 

  • Wenn ich an einem Punkt bin, an dem ich selbst aktuell nichts tun kann, sondern darauf warten muss, dass jemand anderes etwas tut (z.B. Kündigungsbestätigung schicken), dann lege ich mir noch eine neue Liste an „Waiting“ (Warten) und verschiebe die Aufgabe oder das Projekt temporär dort hinein. Sobald ich wieder etwas tun kann, kommt sie zurück in die Doing -Liste.

 

Trello-To-Do-Liste-Strom5

 

Ist nun alles erledigt, kann ich z.B.

  • die Karte kopieren
  • die Checkliste leeren
  • und eine Frist setzen, damit ich im nächsten Jahr automatisch erinnert werde.

 

Trello-To-Do-Liste-Strom-naechstes-Jahr1

Trello-To-Do-Liste-Strom-nTrello-To-Do-Liste-Strom-naechstes-Jahr2aechstes-Jahr2

Trello-To-Do-Liste-Strom-naechstes-Jahr3

Es geht auch noch etwas eleganter, aber mehr dazu kommt in einem späteren Artikel. Trello ist einfach ein klasse Tool für agiles Projektmanagement.

 

Trello Platform Übersicht:

https://trello.com/platforms

 

Trello Desktop:

  • Da es sich bei Trello um ein Online-Tool handelt, brauchst du lediglich einen Browser – unabhängig davon, ob du einen PC oder Mac hast
  • Trello läuft z.B. mit Firefox, Safari, Internet Explorer oder Chrome (zu bevorzugen wegen vieler zusätzlicher Möglichkeiten per Plugin)

 

Trello Apps:

Gibt es für die gängigen Smartphone- und Tablet-Typen

Trello App Android Download-Link:

Trello App iTunes Download-Link:

Trello App für Amazon Kindle:

 

Trello Account einrichten (kostenlos)
www.trello.com

 

Fazit:

Trello eignet sich hervorragend, um deine Aufgaben und Projekte in den Griff zu bekommen. Weil es ein Online-Tool ist, hast du von (fast) überall auf der Welt Zugriff auf deine Todo-Liste.

Hast du Trello schon mal ausprobiert? In der Basis-Variante ist und bleibt es kostenlos. Und in den meisten Fällen reicht das absolut aus.
Ich habe mich soviel mit Trello beschäftig, dass ich meinen Spitznamen bereits weg habe: Mr. Trello Frank Albers 😉


Falls du deine Zeit effizient nutzen möchtest und schau´dir doch meinen Trello Video Kurs an (klick auf den Monitor für mehr Informationen):
Wenn du dich fragst:

Wie kann ich z.B.

  • Trello richtig und effizient nutzen?
  • ein Trello Beispiel Baord kopieren?
  • ein Trello Baord löschen?
  • wiederkehrende Termine und Aufgaben einstellen?

Sollte ich besser:

  • Trello kostenlos (reicht in 90% der Fäle aus!)
  • Trello Gold
  • oder doch Trello Business verwenden?

Diese und viele andere Fragen beantworte ich dir in meinem Kurs und gerne auch persönlich per Email als dein Produktivitäts-Coach.

 

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von Frank Albers aka Mr. Trello

 

 

 

 

 

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Frank Albers

Frank Albers

Strategie-Coach für Online-Business bei www.einfach-effektiv.de
Mein Name ist Frank Albers und dies sind meine beiden Themenschwerpunkte:

*Strategie-Coach für Sichtbarkeit und Online-Kurse
Ich unterstütze Selbständige bei der Produktion von Online-Kursen und der notwendigen Kundengewinnung.

Dazu gehört, sich mit strategischer Positionierung im Internet als Marke zu etablieren und mit gezieltem Onlinemarketing für Kunden sichtbarer zu werden.


*Selbstmanagement für den Alltag
Als Experte für Selbstmanagement helfe ich Menschen, ihre Ziele zu finden, zu erreichen und ihr eigenes Potential optimal zu nutzen.
Frank Albers

17 Kommentare zu Trello – ToDo-Liste, Aufgaben und Projekte im Griff

  1. Einziges Manko bei Trello und auch auch vielen anderen Diensten, dass sie auf amerikanischen Servern liegen und daher für viele im beruflichen Einsatz aus Datenschutzgründen unereichbar sind.

    • Hallo Axel,

      grundsätzlich erfüllen die Anbieter von Trello die Auflagen des Safeharbor-Abkommen und erfüllen damit wichtige Standards. Damit habe sie schon mal mein Vertrauen.

      Derzeit ist das Problem, dass der EuGH das Safeharbor-Abkommen ausgesetzt hat. Es ist aber nur eine Frage derzeit, bis das rechtlich wieder geklärt wird. Und – wie Du sehr richtig schreibst: Davon sind noch jede Menge andere Dienste (wie icloud, Dropbox, Facetime, Skype, Hangout or whatever) betroffen, die jeder von uns tagtäglich nutzen – auch in großen Firmen.

      Ausserdem werden mittlerweile viele von den Servern, die in Deutschland stehen defakto von Servicemitarbeitern (Server-Admins, Helpdesk-Personal und Softwareprogrammierer) von Polen, Tschechien, Ungarn und Indien betreut. Hauptsache immer billiger.

      Da nütz Dir der Server-Standort Deutschland nicht unbedingt weiter.

      Es gibt eine interessante Podcast-Episode von Maik Pfingsten hierzu:

      http://lifestyleentrepreneur.de/le094-safe-harbor-und-datenschutz-was-es-fuer-dich-bedeutet/#t=27:01.774

      Liebe Grüße

      Frank

      • Hallo Frank,

        es ist im Datenschutzrecht ein Unterschied, wo der Server steht, das hat wenig mit den Admin zu tun. Und noch weniger die Programmierer, die auf die Kundendaten keinen Zugriff haben dürfen.

        Bei uns auf Arbeit (und auch bei sehr vielen Firmen, die ich kenne) sind diese Dienste allesamt untersagt und da wird sich vermutlich auch noch einige Zeit nichts ändern.

        Teilweise bieten die Anbieter auch onpremise-Lösungen bzw. ausschließliche Speicherung auf Servern in D bzw. EU-Raum an. Selbst Microsoft hat das verstanden.

        Leider habe ich noch keinen Online-Anbieter wie Trello, ToDoIst, etc. gefunden, der sich mit dem Problem beschäftigt und eine „europäische“ Speicherung anbietet.

        Mal abwarten, ob das was zwischen EU und USA verhandelt wird, tauglich ist oder nicht. Für personenbezogene Daten sind diese Dienste derzeit leider nicht nutzbar.

        Und der Hinweis -so gut Trello als Tool an sich ist- fehlte mir in Deinen Bericht.

        Viele Grüße
        Axel

        • Hallo Axel,

          vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar.

          Im Prinzip gebe ich dir recht. Aber grundsätzlich sind der Datenschutz und die Datensicherheit nicht unbedingt dasselbe. Ich wollte darauf hinaus, dass – auch alle Regeln des Datenschutzrechtes eingehalten werden – das nicht unbedingt heisst, dass die Datensicherheit auch wirklich gewährleistet ist. Wenn die Server in Deutschland stehen ist man zwar eher auf der rechtlich sicheren Seite, dafür müssen die Daten dort aber nicht zwangsläufig sicherer sein- im Sinne von IT-Sicherheit. Das kann ich aus 20-jähriger Projekterfahrung im IT-Bereich sagen.
          Aber darauf hinweisen sollte ich schon.

          Also: Wenn Ihr als Angestellter oder externer Freiberufler Trello oder egal welches Online-Tool einsetzen wollt, solltet Ihr vorher mit euerer IT-Abteilung bzw. mit eurem Kunden die Vorgehensweise abklären.

          Dann seit ihr auf der relativ sicheren Seite.

          PS: Der Server von einfach-effektiv steht angeblich in Deutschland – nachprüfen kann ich das nicht. Und genauso geht es vielen anderen auch.

  2. Hallo Frank,danke für diesen tollen Überblick. Trello steht schon lange auf meiner ToDo Liste (im Kopf) 😉 und jetzt werde ich es endlich angehen, auch virtuell meine to Do Liste zu professionalisieren.

    Sehr gut gefällt mir die DONE Liste. Ich mache diese jeden Abend vor dem Schlafen gehen, dass ich mir überlege, was ich an diesem Tag geschafft habe ;-). Denn oft denke ich, ich habe nicht ausreichend viel geschafft und dann bin ich erstaunt, was es doch alles war ;-).

    Liebe Grüße,
    Diana

  3. Hallo Frank, ist es möglich, e-mails z.B. aus Outlook nach Trello zu verschieben? Meine meisten Aufgaben bekomme ich als Mails, deshalb habe ich bisher vorwigend mit der Wiedervorlage gearbeitet und kaum Aufgaben manuell erfasst. Davor scheue ich mich, weil es zu viel Zeit kostet, ich hätte aber gern alles in einem Tool.

    • Hallo liebe Bea,

      das klappt mit Trello super. Jedes Board hat eine eigene (geheime und unverwechselbare) Email-Adresse.
      Zu dieser Email.Liste legst du dir am besten einen Kontakt in Outlook und in deinem Smartphone an: z.B. „Trello ToDo-Liste“.

      Aufgaben, die du nun per Email bekommst, leitest du an Deine Trello Todo-Liste weiter und verfolgst sie nur noch dort als Aufgabe. Damit kannst du diese Emails schon mal aus deinem Posteingang in die Ablage verschieben.

      Wenn du alles in einem Tool haben möchtest, dann rate ich dir die integrierten Funktionen von Outlook zum Aufgaben-Management zu nutzen. Diese finde ich für private Aufgaben ok, aber für geschäftliche Projekte unzureichend.

      Liebe Grüße

      Frank

  4. Hallo lieber Frank,

    ich habe mir im letzten Jahr den Todoisten zugelegt, viel über den Todoisten gelernt und diesen in meinen Arbeitsprozess integriert. Nun habe ich Trello kennen gelernt und sehe, dass mir dieses Tool für einige Agenden, wie z.B. bei Projekten und anderen komplexeren Vorgängen, wo sich z.B. mit Checklisten gut arbeiten lässt, mehr dient als der Todoist. Ich habe aber auch viele „kleine“ Aufgaben, für die mir der Todoist sehr gut erscheint. Wie ist das eigentlich, lassen sich Trello und Todoist sinnvoll kombinieren oder muss man da eine Entscheidung treffen, also entweder oder?
    Liebe Grüße.
    Stefan

    • Hallo lieber Stefan,

      einerseits gilt es, immer möglichst wenig verschiedene Tools zu benutzen, weil die Gefahr besteht, sich irgendwann zwischen den Apps zu verzetteln. Ich gebe dir aber insofern Recht, dass jedes Tool natürlich seine eigenen Vor- und Nachteile hat. Ich sehe es genauso, dass Trello bei komplexeren Projekten eindeutig die Nase vorn hat. Ich nutze Trello auch für alle meine geschäftlichen und privaten Projekte. Interessanterweise befinde ich mich gerade in einem 4-wöchigen Selbstversuch, in dem ich kleine Aufgaben und sich wiederholende Tanks mit Wunderlist bearbeite. Da sich mein Blog ja mit Selbstmanagement beschäftigt, muss ich ja Vieles testen, um Euch dann berichten zu können. Wunderlist ist dem Todolist sehr ähnlich und du hast damit sicherlich auch eine Gute wohl getroffen. Ein Grundsatz gilt im Selbstmanagement immer: Es gibt kein richtig oder falsch. Jeder muss für sich ausprobieren, was bei ihm selbst funktioniert und was nicht. Ich kann nur Ratschläge geben, testen muss dann jeder für sich selbst 😉 Meine bisherige Erfahrung zeigt, das sich Wunderlist (analog zum Todoist) sehr gut mit Trello kombinieren lässt, wenn man diszipliniert bleibt. PS: über Zapier oder IF (früher IFTT) lassen sich die Tools auch teilweise automatisiert verknüpfen. Aber auch hier gilt: je komplexer man den Workflow gestaltet, desto fehleranfälliger wird er.

      Liebe Grüße

      Frank

  5. Lieber Frank,

    momentan arbeite ich mit Todoist, womit ich wenigstens schon mal einen Anfang gefunden habe. Trello hatte ich mich gewidmet, es dann aber schnell wieder aufgegeben. Dein Beitrag ist ein guter Impuls, es erneut zu versuchen, denn ich brauche dringend ein gutes Tool, um „die Dinge geregelt zu kriegen“!

    Doch zuerst starte ich mit deinem E-Mail-Kurs zum Zero-Posteingang 🙂

    Liebe Grüße,
    Dunja

    • Hallo Dunja,

      vielen Dank für Dein Feedback. Ich kenne den Todoist und habe ihn auch selbst getestet. Es sit ebenso wie Wunderlist, ein rein listenbasiertes Tool und durchaus empfehlenswert. Mein Kollege Ivan Blatter schwört darauf und bietet sogar einen Videokurs hierzu an:
      TODOIST-Videokurs
      Letztlich muss es jeder für sich die Tool testen und schauen, welches ihm am Besten liegt.
      Dass es mit Trello nicht auf Anhieb funktioniert hat, lag möglicherweise auch daran, dass dir noch der eine oder andere Tipp fehlte. Aber, bald gibt es in Sachen Trello Neuigkeiten her auf einfach-effektiv.de zu berichten 😉 Der erste Veröffentlichungstermin steht schon, der zweite ist in Arbeit. Mehr verrate ich aber heute noch nicht.

      Liebe Grüße
      Frank

  6. Hallo Frank, mein Mann und ich organisieren uns schon länger mit Trello und wir sind hoch zufrieden. Bisher haben wir allerdings nur die ganz grundlegenden Funktionen genutzt. Trello ist es sicherlich wert sich näher damit zu beschäftigen.
    Viele Grüße

  7. Hallo zusammen,

    der Artikel führt sehr gut in das Thema Aufgabenverwaltung mit Trello ein. Ich selbst nutze Trello für meine IT-Projekte, meine Blog Redaktionsplanung und auch für die private Aufgabenverwaltung.

    Mich haben insbesondere folgende Features überzeugt:

    Schnelle Synchronisierung zwischen allen Endgeräten (Mac, iPad, iPhone)
    Gemeinsame Bearbeitung der Inhalte
    Verwaltung verschiedener Inhaltstypen

    Der große Nachteil der einfachen Verwaltung von Aufgaben ist jedoch, dass man von der Bearbeitung von Aufgaben leicht in den Modus Verwaltung von Aufgaben rutscht 😉

    Für meine beruflichen Anwendungen greife ich nach wie vor auf ein klassisches Notizbuch zurück. Insbesondere im Automobilbereich ist die Verwendung digitaler, fotofähiger Endgeräte häufig untersagt und die Mitnahme von Notizen und Aufgabenlisten muss für mich auch bei Werksbesuchen möglich sein. Hinzu kommt die bereits diskutierte datenschutzrechtliche Bedenklichkeit bei Serverstandorten außerhalb Deutschlands.

    Für die Freunde des klassischen Notizbuches habe ich deshalb vor einiger Zeit einen Artikel über das Führen eines Notizbuches verfasst, in dem ich meinen persönlichen Notizbuch-Stil beschreibe.

    Beste Grüße,
    Dennis von Ingenieurbüro Dennis Jung, it-jung.com

  8. Schaut euch dann bitte auch mal den hier an:

    https://trello.com/c/YfRXG0vU/19-what-is-butler-bot

    Ich verwende den Bot mittlerweile eigentlich auf allen meinen Boards mit Action-Items. Da ich die Listen „Important & urgent“, „Important & not urgent“, „Not important & urgent“, „Not important & not urgent“ und „Backlog“ nutze, habe ich den Status in die Labels verlagert. Butler Bot hilft dabei, dass ich keine Konflikte im Status habe, verschiebt fertige Karten nach unten und archiviert diese am Ende des Tages.

    • Hallo Octay,

      Das klingt sehr interessant. Ich werde mir das auf jeden Fall anschauen. Klasse!. Vielen Dank für den Link.

      PS: es war schön, dich gerstern auf dem KeinStartup event persönlich kennen zu lernen.

      Liebe Grüße

      Frank

  9. Hmmm
    ich glaube, ich habe noch nicht so große Projekte, dass ich ein extra Programm dafür bräuchte. Ich schreibe mir einfache To-Do-Listen. Entweder in einer Textdatei oder noch lieber: per Hand. Dann hab ich es direkt vor mir und kann sie ständig ergänzen. Natürlich ist das keine Dauerlösung und irgendwann werde ich mir eine Lösung suchen dürfen, die das übersichtlicher macht und auch nach Prioritäten automatisiert filtern kann.

    Von Wunderlist habe ich schon sehr viel gutes gehört. Trello war mir bis bevor ich zu diesem Blog kam tatsächlich völlig unbekannt.

    Was mich dagegen noch interessieren würde. Schreibst du erst die Podcasts und liest sie dann ab? Verwendest du dazu Audacity?

    LG
    Daniel

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