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Selbstmanagement

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Selbstmanagement durch State Management – NLP

Selbstmanagement durch State Management – NLP

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Selbstmanagement durch State Management – NLP (Gastartikel)

Ich freue mich, dass ich Ralf Janssen für diesen Gastartikel gewinnen konnte. Hier ist sein Beitrag:

Kennst du das? Den ganzen Tag hetzt du von einem zum anderen Termin. Während du noch in einer Besprechung mit deinem Team sitzt, bist du schon mit den Gedanken bei der Präsentation, die du später noch halten wirst.

 

Die Folge davon ist:

 

  • Mangelnde Aufmerksamkeit für den Moment, das aktuelle Thema und die Menschen, die dich in dem Moment umgeben.
  • Geringere Leistungsfähigkeit, weil zu viel in deinem Kopf „herumschwirrt“.
  • Keine Klarheit darüber, was du in dem Moment für dich oder dein Team erreichen möchtest.
  • Du fühlst dich gestresst.

 

Selbstmanagement durch State Management – NLP: Manage deinen State

Wir kennen alle gute und weniger gute Zustände / State. Manchmal gibt es einen Moment, wo dir etwas wirklich gut gelingt, oder in dem du dich glücklich und verbunden fühlst mit dir wichtigen Menschen. Und manchmal fühlst du dich verwirrt, unklar und getrennt von den Menschen, die dich umgeben. Persönliche Zustände kommen und gehen. Dein Zustand ist ein ständiger Prozess von körperlichen, mentalen und emotionalen Befindlichkeiten. Viele nutzen z.B. fernöstliche Praktiken wie Meditation und Yoga, um in einen bewussteren Zustand zu kommen. Doch wie gelingt es dir im Alltag, deine Zustände so zu gestalten, dass sie dich nützlich durch den Tag begleiten?

 

  1. Unterscheide deine „Aktivitäten“

 

Unterscheide klar einen Zeitraum, in dem du dich einer Sache widmest und mache zwischen den einzelnen Aktivitäten einen Unterschied. Manchmal ist es hilfreich ein kleineres oder auch größeres Ritual einzuführen. Vielleicht kennst du es, dass du dich umziehst, wenn du von der Arbeit kommst und deine Freizeit beginnt. Deine Kleidung „erinnert“ dich dann daran, in welchem „Modus“ du gerade bist. Und manchmal reicht es auch, nur mal einen Moment inne zu halten und einen Blick aus dem Fenster zu werfen.

 

  1. Besinne dich auf dich und den Moment – Ich! Hier! Jetzt!

 

Halte einen Moment inne und sage dir innerlich mit kleinen Pausen: Ich! Hier! Jetzt!

 

Durch das „Ich“ wird dir gewahr, dass du „du“ bist, und nicht ein anderer. Das hört sich vielleicht ungewöhnlich an…und…probier‘s aus. Du wirst merken, dass deine Aufmerksamkeit zu dir wechselt, egal, bei wem du in Gedanken vorher warst.

 

Durch das „Hier“ wird dir bewusst, wo genau du bist, also z.B. in einem Konferenzraum und eben nicht an deinem Schreibtisch.

 

Und das „Jetzt“ hilft dir, den Moment zu vergegenwärtigen, sodass du nicht mit deinen Gedanken im nächsten Urlaub verweilst, sondern im Hier und Jetzt.

 

Probiere es aus. Je öfter du es übst, desto selbstverständlicher, leichter und „automatischer“ wird der kleine Moment für dich wirksam.

 

  1. Bereite deine nächste „Aktivität“ innerlich vor.

 

Wenn du etwas Wichtiges vorbereiten möchtest, reicht ein kurzes Ich! Hier! Jetzt! vielleicht nicht aus. Für solche Momente, z.B. ein besonderes Meeting, ein bedeutsames Gespräch oder auch eine fordernde Arbeit kannst du deinen inneren Zustand vorbereiten.

 

Auch hier halte zunächst einen Moment inne und werde dir gewahr, welche Aktivität du gerade vorbereitest. Stelle dir vor, du wärest schon in der Situation. Es hilft dir vielleicht, dabei die Augen zu schließen.

 

Selbstmanagement durch State Management – NLP- Stell´Dir diese Fragen:

  1. Wo und mit wem bin ich gerade hier? (z.B., bei einem Bewerbungsgespräch sitzt du in einem Büro mit dem Personalleiter der Fa. ABC AG)
  2. Was tue ich gerade? (z.B., du führst ein Gespräch, in dem es um deine Bewerbung geht)
  3. Wie genau mache ich das, was ich gerade mache? Welche meiner Fähigkeiten und Kompetenzen setze ich ein (z.B. deine Fähigkeit einem Menschen empathisch zuzuhören, einen komplexen Zusammenhang übersichtlich darzustellen oder auch einen Wunsch klar zu äußern)
  4. Warum mache ich das, was ich gerade mache? Was ist mir wichtig an dem, was ich gerade mache? Was treibt mich an? Welche Werte sind mir wichtig? (z.B., dir ist es wichtig, möglichst kongruent und selbstsicher zu sein. Das Gespräch ist dir wichtig, weil du den Job gerne machen würdest, weil er aus XYZ-Gründen für dich genau der richtige ist.)
  5. Wer bin ich in dem Augenblick, wenn ich das mache, (z.B., du bist ein Bewerber; du bist Dipl. Ingenieur; du bist ein Spezialist für XYZ)
  6. Wozu mache ich das alles? In welchem größeren Zusammenhang bin ich gerade unterwegs. Wem fühle ich mich in dem Moment zugehörig? Und was wird sich evtl. über den Augenblick hinaus noch später hieraus ergeben? (z.B. bist du gerade als Familienvater unterwegs, der für seine Familie durch den neuen Arbeitsplatz sorgt. Oder du bist ein Forscher, des sich als Teil einer größeren Bewegung versteht, z.B. Umweltprobleme zu lösen.)

 

Besonders der letzte Punkt fällt dir vielleicht nicht so leicht. Doch es lohnt sich, bei wichtigen Aktivitäten alle Fragen zu durchlaufen. Probiere es mal aus. Ich z.B. gehe vor einem besonderen Termin laufen oder spazieren und durchdenke die Punkte währenddessen der Reihe nach… Und manchmal schreibe ich sie mir danach auch auf. Probiere etwas herum und finde deinen eigenen Weg, wie du dich am besten mental vorbereitest. Es gibt kein Richtig oder Falsch.

 

Damit du noch mal ein weiteres Beispiel bekommst, stelle ich dir meinen aktuellen Moment vor:

Selbstmanagement durch State Management – NLP

Wo: Ich bin in meinem Büro, alleine und schaue zwischendurch immer wieder ins Grüne.

Was: Ich sitze vor einen Computer und schreibe einen Text.

Wie: Ich setze meine Fähigkeit ein, komplexe Zusammenhänge einfach und strukturiert darzustellen, sodass sie von Menschen ohne Hintergrundwissen verstanden werden.

Warum: Mir ist es wichtig, dass psychologische Modelle nicht Theorie bleiben, sondern pragmatisch und anwendbar werden. Dabei möchte ich kongruent aus meinen persönlichen Erfahrungen schildern.

Wer: Ich bin Ralf Janssen, Coach für Veränderungen, Unternehmercoach.

Wozu: Ich möchte mehr Aufmerksamkeit für meine Tätigkeit erhalten, damit sich mein berufliches Arbeitsgebiet weiter entwickelt. Ich bin Teil einer Gruppe von Menschen, die die Welt beobachtet und zunehmend die Überforderung vieler Menschen im Alltag wahrnimmt. Durch die Verbreitung meines Wissens und meiner Erfahrungen, möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, daß die Welt weniger stressig erlebt wird.

 

Ein herzlicher Dank geht von mir an Ralf für seinen tollen Beitrag.

 

Für mein persönliches State Management (oder auf deutsch „Zustandsmanagement“) habe ich meine [ee]-Produktivität-Ampel. Falls dich interessiert, was das ist oder wie ich die Produktivitätsampel benutze und natürlich auch, wenn du die PDF-Vorlage herunterladen möchtet, einfach auf diesen Link klicken:

 

State Management mit der  Produktivitäts-Ampel

State-Management

 

Bildnachweis: www.pixabay.com | #371238 | Urheber: RyanMcGuire

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